www.unternehmercoach.com
 Newsletter   Sitemap   Impressum   DruckenDrucken 
Dynamik für Ihren Traum - Ihre Entwicklung - Ihren Erfolg
Unternehmer Coaching
DAS Event des Jahres: Unternehmertage 2012 in Mainz vom 20.4.-22.4.
 

Buchempfehlungen

Buch für Unternehmer

Stefan Merath: Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer. Gabal, Februar 2008.

Stefan Merath: Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer.
Seit rund 4 Jahren meist Nr. 1 bei Amazon in der Rubrik "Kleine & mittlere Unternehmen"!


Newsletter-Abo
Mit Beiträgen zu:
  • Neue Buchtipps für Unternehmer.
  • Inhaltliche Beiträge rund um das Thema "Unternehmer sein".
Der Newsletter erscheint einmal pro Monat.
Anrede
Vorname
Nachname
Email

Unternehmer-Seminar
Seminar "Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer" für Selbständige und Unternehmer aus KMU.
Nächster Termin: 27.4.-29.4.2012 im Schindlerhof/Nürnberg.

Coachingbriefe

Coachingbriefe nur für Unternehmer

Der regelmäßige Input für die Entwicklung Deiner unternehmerischen Persönlichkeit.

Mit
* wöchentlichen Aufgaben
* Forum Gleichgesinnter

Fünfwöchiges Probe-Abo für nur 5 Euro


Strategie-Seminar

Das Neurostrategie®-Seminar vom Preisträger des Strategiepreises vom 30.3.-1.4.2012 in Mainz.


Unternehmer-Hörbuch
Stefan Merath: Hörbuch: Die Kunst seine Kunden zu lieben. Neurostrategie für Unternehmer. Gabal, September 2011

Frisch aus der Pressung: Die Kunst, seine Kunden zu lieben jetzt auch als Hörbuch. 10 CDs.


Selbsttest

Welche Stärken und welche Schwächen haben Sie? Der Unternehmer-Selbsttest beantwortet Ihnen die Frage, welcher Unternehmer-Typ Sie sind.


Buch-Tipp der Woche
Howard Schultz, Joanne Gordon: Onward: Wie Starbucks erfolgreich ums Überleben kämpfte, ohne seine Seele zu verlieren
EUR 17,99

Howard Schultz, Joanne Gordon: Onward: Wie Starbucks erfolgreich ums Überleben kämpfte, ohne seine Seele zu verlieren

Rezension lesen!

Hans P. Blatter: cockpitKMU®. Zielorientiert und wirksam führen.

Hans P. Blatter: cockpitKMU: Die Balanced Scorecard für kleine und mittlere Unternehmen
EUR 104,00
ISBN: 3905689197

    

Von allen Büchern, die Sie über diese Empfehlung bei Amazon kaufen, spenden wir unsere Partnerprovision in Höhe von 5%.

Hans P. Blatter: cockpitKMU®. Zielorientiert und wirksam führen.

Im Buch cockpitKMU® lernen Sie Schritt für Schritt, wie Sie in einem kleinen und mittleren Unternehmen die Balanced Scorecard einführen können. Dabei werden Sie durch viele Checklisten und Vorlagen, die Sie auch im Web herunter laden können, Schritt für Schritt unterstützt.

Die Balanced Scorecard bietet gegenüber der weit verbreiteten Unternehmenssteuerung nach Finanzkennzahlen (oder leider bei Kleinstunternehmen ebenfalls verbreitet: Der Steuerung nach Daumenpeilung) einige wesentliche Vorteile. Erstens kommen meist andere Bereiche wie Kunden, Mitarbeiter und Prozesse überhaupt erst in den Blick. Zweitens sind Finanzkennzahlen nachlaufende Indikatoren, während z.B. die Anzahl der Kundenkontakte o.ä. eher Frühindikatoren sind. Sie bekommen also viel früher mit, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Drittens ist die Balanced Scorecard ein gutes Instrument, um Ziele im Unternehmen zu kommunizieren, umzusetzen und zu messen.

Die Balanced Scorecard kommt in dieser Form aus den USA und wurde dort Anfang der 90er entwickelt, als der Shareholder Value Ansatz stark verbreitet war. Die Balanced Scorecard ist ebenfalls darauf ausgerichtet (dazu gleich noch mehr). Jedenfalls erklärt das den Siegeszug in Konzernen. Nun gibt es leider sehr unterschiedliche Meinungen über den Erfolg von Balanced Scorecard-Projekten. Manche sagen, es sei ein Erfolg, andere führen an, dass nur 15 Prozent dieser Projekte zum Erfolg geführt hätten. Da man als Unternehmer nun kaum selbst entscheiden kann, ob die Balanced Scorecard in KMU wirklich positive Entwicklungen bringt, hätten ein paar Erfolgsbeispiele (am besten mit Telefonnummer des Chefs) den Ansatz noch überzeugender gemacht.

Problematisch finde ich an der Balanced Scorecard, dass sie auf - meiner Meinung nach - komplett falschen Strategien fußt. Es gibt sogenannte Strategy Maps und am Ende steht immer die Finanzperspektive. D.h. die Balanced Scorecard geht davon aus, dass der letztliche Zweck eines Unternehmens ist, Gewinn zu erzielen. Dazu müsse man den Kunden einen Nutzen bieten. Das ist falsch! Der letztendliche Zweck eines Unternehmens ist, den Kunden einen Nutzen zu bieten. Und um diesen Nutzen auch in Zukunft möglichst noch besser bieten zu können, braucht man gesunde finanzielle Verhältnisse. Also genau umgekehrt! (Aber das wird die universitäre BWL während meines Lebens kaum mehr lernen...) An dieser Stelle sind die ausgeglichenen Zielsysteme der 60er Jahre oder die Spannungsbilanz der EKS aus den 70er Jahren wesentlich weiter als die Balanced Scorecard. Nur kennt sie halt keiner mehr.

Ein zweiter Punkt für mich ist die Frage, wie man die Wichtigkeit der Ziele und Kennzahlen definiert. Hier werden eben die typischen betriebswirtschaftlichen Strategien (Porter & Co), die meiner Meinung nach mindestens für KMU allesamt nichts taugen, heran gezogen. Und es fehlen klare Entscheidungen, weil es halt eine Menge wichtiger Ziele gibt. Engpasskonzentrierte Ansätze wie die EKS oder auch die Theory of Constraints gehen von einem einzigen Egpass zu einer bestimmten Zeit aus. Damit erlauben sie eine viel höhere Fokussierung der Kräfte.

Schließlich bin ich mir etwas unsicher, ob fixierte Zielgrößen in der Balanced Scorecard und in der Folge daraufhin ausgerichtete fixierte Budgets sich mit moderneren Steuerungsansätzen wie Beyond Budgeting vertragen. Das wäre sicher eine interessante Frage für die Wissenschaft, wie und ob man Balanced Scorecard und Beyond Budgeting mit einer Kundennutzen-fokussierten Strategie verbinden kann. Aber solange hier niemand dran geht, muss man als Unternehmer eben selbst experimentieren...

KMU gehen nach der EU-Definition von 10 bis 250 Mitarbeitern. Meiner Meinung nach wird ein Unternehmen von weniger als 30 Mitarbeitern - wenn es nicht sowieso schon sehr gut strukturiert ist, von dem Ansatz im Buch überfordert. Aber im Bereich von 30 bis 250 Mitarbeitern halte ich den Ansatz des Autors (mit den obigen Einschränkungen) für gut auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnitten.

Und wenn Ihre Alternative nur zwischen Steuerung mit Finanzkennzahlen einerseits und Balanced Scorecard andererseits besteht, dann sollten Sie immer die Balanced Scorecard einführen - Sie fahren sonst auf der Autobahn und lenken mit dem, was Sie im Rückspiegel sehen.

Fazit: Wenn Sie die Balanced Scorecard bei sich einführen wollen und mehr als 30 Mitarbeiter haben, sollten Sie sich mit diesem Buch beschäftigen.

rezensiert am: 08.03.2008

Ähnliche Bücher

Robert S. Kaplan, David P. Norton: Die Strategiefokussierte Organisation - Führen mit der Balanced Scorecard

    

Hans Walter Patt: Rechnen Sie mit allem! Die Spannungsbilanz als Autopilot für den Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen

    

Edgar K. Geffroy: Schneller als der Kunde. Exnovation statt Innovation.

    

Hubert K. Rampersad: Personal Balanced Scorecard. Der Weg zu individuellem Glück, Persönlichkeitsbildung und Managementerfolg.

    

Hans Hass: Der Hai im Management - Instinktverhalten erkennen und kontrollieren

    

Mehr Buchtipps?

Sie interessieren sich für regelmässige aktuelle Unternehmer-Buchtipps? Abonnieren Sie unseren monatlich erscheinenden Newsletter. Dort finden Sie:
  • 8 bis 15 neue Buchbesprechungen pro Monat
  • 3 neue Unternehmertipps pro Ausgabe
  • 1 Schwerpunktbeitrag zu besonders interessanten Aspekten des Unternehmer seins
  • Beiträge unserer Partner
Anrede
Vorname
Nachname
Email

   Ihre Meinung


Wenn Dir das gefällt oder Du Fragen hast, dann hinterlass hier (oder unten mit der Facebook-Funktion) doch einen kurzen Kommentar. Danke :-)
Überschrift*
Beitrag*
Name*
Email
Ihren XING-Kontakten zeigen

AddThis Social Bookmark Button
Unternehmercoach.com bookmarken

Führungskräfte Zitat des Monats Unternehmensstrategie
Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.

Benjamin Franklin

Coach
Aktuell
Mittelstand Vision

Sie finden die Produkte und Veranstaltungen der Unternehmercoach GmbH empfehlenswert? Und Sie stehen inhaltlich dahinter? Dann werden Sie unser Partner! Und verdienen Sie am Erfolg von Unternehmercoach mit!

Zum Partnerprogramm


Besucher-Kommentare
Warum die meisten Unternehmer die schlechtesten Mitarbeiter finden

Jens Ebinger (01.02.2012 13:11)

Sinnorientierte Führung

Andreas Schreiber (21.01.2012 18:09)

Vom Mythos Selbstdisziplin

Anette Dörr (18.01.2012 17:11)

Warum die meisten Unternehmer die schlechtesten Mitarbeiter finden

Jens Ebinger (18.01.2012 12:44)

Empfehlungen
design by SCHAMUHN.DE
  Newsletter   Sitemap    Impressum    Drucken Drucken 
CMS by SI Projects GmbH © 2006