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Martin Hochuli – Familien-Unternehmer

Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Aarau (Schweiz) in einem Familienunternehmen. Mit diesem Hintergrund habe ich mir nie Gedanken über meine Berufswahl gemacht. Es war für mich als Jugendlicher klar, dass ich mal das Unternehmen übernehmen würde. Sowohl die Lehrzeit als Zimmermann, wie auch die folgenden rund zehn Berufsjahre inklusive Weiterbildung bis zum Zimmermeister, habe ich in externen Betrieben absolviert. Als mein Vater dann die Verantwortung abgeben und mir die Führung des Betriebs übergeben wollte, war dies inzwischen nicht mehr meine Wunschperspektive. Zu gut gefiel es mir in meiner Rolle als angestellter Projektleiter in einem der führenden und grössten Holzbauunternehmen der Schweiz. Ich wollte nicht das Mädchen für alles in einem Kleinbetrieb sein.

 

In mir lief jedoch, von mir unbemerkt, ein Prozess ab, welcher mich immer unzufriedener werden liess. Die schleichende Entwicklung dauerte rund zwei Jahren und im Frühling 2007 entschied ich mich spontan während einer Autofahrt, meine Stelle zu kündigen und als dritte Generation den Einstieg ins elterliche Unternehmen zu wagen. Mir war wichtig, dass meine Eltern geordnet aus dem Unternehmen aussteigen können. Für mich selber steckte ich das Ziel, mich als erfolgreicher Unternehmer zu beweisen.

Die folgenden Monate waren ziemlich turbulent. In der Woche nach meiner Kündigung, überraschte mich meine damalige Freundin Silvia mit der Nachricht, dass sie etwas überraschend schwanger sei. Das hat uns sehr gefreut, brachte aber auch einigen Druck, da wir somit ein Einkommen verloren und unsere finanzielle Sicherheit bald alleine vom eigenen Unternehmen abhängen würde. Ende Juni wurde also geheiratet, anfangs Juli bin ich als Geschäftsführer in der Hochuli Holzbau AG gestartet, im Dezember kam unser Sohn David auf die Welt und im Januar 2008 habe ich die Aktien des Unternehmens übernommen. Manchmal passiert alles fast auf einmal.

Die Dynamik war nach aussen toll. Ich selber bin aber mit den zahlreichen Herausforderungen nicht richtig zu recht gekommen. Wir hatten grosses Umsatzwachstum und ich habe parallel in verschiedenen Bereichen investiert. Folge davon waren Liquiditätsprobleme und eine Überforderung meinerseits, da ich das Gefühl hatte, die Kontrolle zu verlieren. So hatte ich im Juli 2008 bereits erste Burnout-Symptome, als mir das Buch „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ in die Hände fiel. Auf einmal verstand ich, was ein Unternehmer ist. Ich sah die Zusammenhänge und damit auch, wo ich ansetzen musste, damit sich die Situation rasch besserte. Im November 2008 habe ich dann das Grundlagenseminar bei Stefan Merath besucht. Das Geld dafür habe ich mir vom mittlerweile 11 Monate alten David gebogt. Ich hatte nicht mehr genügend auf dem Konto.

Die Entwicklung meiner Persönlichkeit wurde damals angestossen. Parallel zur Persönlichkeit entwickelt sich seitdem auch das Unternehmen, welches sich in den inzwischen ungefähr verdreifacht hat. Diese Entwicklung macht mir viel Freude und wird auch nie abgeschlossen sein. Mir ist es ein Anliegen, dass auch andere Unternehmer von meinen Erfahrungen profitieren können. Ein erster Schritt ist der Braintrust Schweiz, welchen ich seit Februar 2015 leite.

Direkt zur Braintrust-Anfrage

Kommentare

Lieber Martin, hab gerade dein Video gesehen und den Text für dich gelesen. Kannst du mir mehr über den Brain-Trust in der Schweiz erzählen?¨
Mein Name ist Eva Jaussi und ich führe ein Kleidergeschäft für Frauen in Bern.

Gerne höre ich von dir.
Mit bestem Gruss
Eva Jaussi
Lieber Martin

Ich fand deine Videobotschaft sehr sympathisch und würde gerne mehr über dein Angebot im Braintrust erfahren. Wir haben eine Firma in Zürich und Aarau liegt ja in der Nähe. Es würde mich sehr freuen von Dir zu hören.

Beste Grüsse
Roger
Partner und CTO networking.ch

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