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Unternehmercoach-Blog

Der innere Status - Teil 1: Glaubenssätze

Die zentralen Glaubenssätze sind meiner Meinung die, die etwas mit Macht zu tun haben. Das erfahre ich in unseren Seminaren und Coachings selbst immer wieder: Die meisten Unternehmer werden ja Unternehmer, weil sie selbst aus einem Angestelltenverhältnis heraus in Konflikte mit ihrem Chef geraten sind. Sie laufen dort meist ein paar Mal gegen die Wand. Sie sind genervt, weil sie etwas ändern wollen, aber nicht können. Aufgrund dieser Probleme mit Hierarchie und Macht ziehen sie also einen Schlussstrich und machen sich selbstständig oder gründen ein eigenes Unternehmen. Diese Erfahrung, dass gegen Hierarchie anzurennen ein Ärgernis ist, nimmt er mit und führt sein Unternehmen daraufhin oft völlig ohne Hierarchie. Bei 3-5 Mitarbeitern funktioniert das auch meistens. Aber sobald er 20-30 Mitarbeiter hat eben nicht mehr. Das bedeutet, er wird diesen Glaubenssatz, dass Hierarchie etwas abgrundtief Schlechtes ist und nicht bestehen sollte, irgendwann drehen muss.

Ähnlich wie Glaubenssätze zu Geld letzten Endes das obere Limit des Bankkontos bestimmten, bestimmten Glaubenssätze zur Macht das obere Limit des Unternehmenswachstums. Wenn mir 5 Mitarbeiter ausreichen, dann funktioniert der Glaubenssatz zur Hierarchie aus meinem Beispiel, und ich kann damit auch erfolgreich sein. Wenn ich aber irgendwann mehr Mitarbeiter haben möchte, dann beschränkt er mich.

Ein weiterer klassischer Glaubenssatz, den ich mehrfach bei Unternehmern erlebt habe ist „Ich kann das alles besser!“. Wenn ich das glaube, dann trete ich an den Mitarbeiter mit dem Glaubenssatz heran „Du kannst das sowieso nicht“. Das brauche ich nicht einmal sagen, der Mitarbeiter wird genau merken, wenn ich das glaube. Die Folge: Der Mitarbeiter ist schon ohne weiteres Zutun demotiviert. Außerdem tendiere ich dann dazu, alles selbst zu machen und werde so automatisch in eine ganze Menge Fachkraftaufgaben getrieben. Aber wie kann ich diesen Glaubenssatz drehen, wenn ich denn wirklich schon 10 Jahre diese Fachkraftaufgabe mache und wirklich besser darin bin? Der Punkt ist: Vielleicht bin ich jetzt sogar noch besser als der Mitarbeiter.

Aber wenn ich, statt alles selbst zu machen, mein Wissen richtig weitergebe, dann braucht mein Mitarbeiter auch keine 10 Jahre um so gut zu sein wie ich. Ein solcher Glaubenssatz lässt sich durch einen Perspektivwechsel also relativ schnell drehen.

-> Hier geht es zu Teil 2 unserer Serie "Der innere Status"
 

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