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Blogparade 2017 - Das Fazit

Diverses 05.12.17 0 Kommentar(e) Kommentar verfassen
Autor: Stefan Merath
Stefan Merath

Vor einigen Wochen habe ich in meinem Blog folgende Frage gestellt: “Harte Kritik haben wir alle schon einmal einstecken müssen – aber wie reagiert man als Unternehmer oder Selbstständiger am besten darauf?“ 

Harte Kritik kann für uns Unternehmer oft sehr schmerzhaft sein. Manchmal kann sie sogar auch verletzend sein und darum ist es nicht selbstverständlich, dass man als Unternehmer oder Selbstständiger solche Erfahrungen offen anspricht. Umso mehr habe ich mich deswegen gefreut, dass auf meine Frage, und die damit verbundene Blogparade, so viele Menschen geantwortet und ihre ganz persönliche Meinung und Geschichte erzählt haben.


So wie Andreas, der in seinem Beitrag erst einmal korrekt feststellt, dass viele gar nicht in der Lage sind, andere Menschen richtig zu kritisieren, da so etwas auch erst einmal gelernt werden muss. Wie man selbst mit Kritik an der eigenen Person und Arbeit umgeht, dafür hat Andreas dann auch gleich 8 wertvolle Tipps auf Lager.

Einen anderen Ansatz wählt Maria in ihrem Blogeintrag. Häufig wurde sie dafür kritisiert, dass einige ihrer Projekte nicht immer den großen finanziellen Erfolg brachten. Sie weist in ihrem Text aber darauf hin, dass man als Unternehmer oder Selbstständiger sich ja in einem ständigen Trainingszustand befindet, da man sich stets verbessern möchte. Solange sie weiß, dass sie sich auf dem richtigen Weg befindet, nimmt sie sich solche destruktive Kritik deswegen nicht zu stark zu Herzen.

Dass dies natürlich nicht immer so leicht gesagt wie getan ist, stellt Isabelle in ihrem Beitrag auf frauchefin.de fest. Wichtig ist ihr, dass man sich nicht zulange im Selbstmitleid verliert, sondern stattdessen ganz pragmatisch vorgeht und überlegt, was man aus der Kritik denn nun lernen kann. Sie gibt dem Leser am Schluss 4 gute Tipps für den richtigen Umgang mit Kritik auf den Weg.

Christina Emmer wiederum erzählt uns davon, wie sie eines Tages eine vernichtende Email erhielt, die genau ihren Schmerzpunkt traf. Und sie gibt offen zu, dass sie damals Hilfe von außen benötigte, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Ihr Rat: Falscher Stolz ist keine Lösung, stattdessen kann es hilfreich sein, sich bei sehr verletzender Kritik zur Unterstützung an Freunde oder Mentoren zu wenden.

Das Phänomen der Hasskommentare beschäftigt wiederum Melanie in ihrem Beitrag zur Blogparade. Insbesondere, wenn man in seine Arbeit soviel Herzblut und Energie steckt, sind solche Kommentare natürlich Gift. Aber, und das ist für sie entscheidend, so perfekt man seine Arbeit auch immer erledigen möchte, der Wunsch von allen ausnahmslos geliebt zu werden wird am Ende nie in Erfüllung gehen. Und so muss man Kritik eben hinnehmen, sich danach aber eben auch schnell wieder aufrappeln und mit der gleichen Leidenschaft wie bisher weiterkämpfen.

Christoph schlägt in seinem Artikel in eine ähnliche Kerbe und rät dem Unternehmer, vor allem gute Nehmerqualitäten zu entwickeln. Kritik ist für ihn nicht nur normal, sondern auch erwünscht, schließlich kann man daran wachsen und reifen. Er sieht Kritik für den Unternehmer auch immer als eine Art Orientierungspunkt und Standortbestimmung. Sie zeigt dem Unternehmer oft seine Grenzen auf und nur wenn man diese kennt, kann man diese schließlich auch erfolgreich überwinden.

Die Unterscheidung von destruktiver und konstruktiver Kritik liegt wiederum Tim sehr am Herzen. In seinem Beitrag erläutert er, dass er destruktive Kritik eher zu ignorieren versucht, während konstruktive Kritik immer sehr ernst genommen werden sollte. Wichtig ist für ihn dabei, die Kritik aus der Sicht des Kritikers zu sehen und seinen Antrieb dahinter zu verstehen. “Sei empathisch!“ ruft er dem Leser zu.

Als Unternehmer ist Dirk Eckart genau diese konstruktive Kritik auch wichtig – aber nur von Leuten, die sich auch auf dem jeweiligen Gebiet auskennen. Familie, Freunde und Angestellte – hier hört er besonders genau hin, wie er in seinem Blog schreibt. Und folgert richtig, dass man als Unternehmer insbesondere die Angestellten ernst nehmen sollte, die auf ihre Kritik auch gleich konkrete Verbesserungsvorschläge folgen lassen.

Natürlich sollte man nicht jede Kritik einfach übernehmen – das sieht auch Peer in seinem Blogbeitrag so. Aber jedes Feedback kann man zumindest dazu nutzen, um die eigenen Ansichten noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. In der Ruhe liegt für ihn die Kraft. Einfach tief durchatmen, die Kritik auf einem möglichen Lerneffekt überprüfen und dann entweder neue Schlüsse daraus ziehen oder eben so weitermachen wie bisher.

Sich selbst als Tyrannen zu bezeichnen würden nur wenige Menschen machen, aber genau so spricht Walter Stuber über sich und seine ersten Jahre als Chef. Wie dramatische persönliche Ereignisse sein Leben und seine Interpretation der “Chefrolle“ verändert haben, schreibt er in seinem spannenden Blogbeitrag.

Und zu guter Letzt erfahren wir auf konsumkinder.at, dass auch die Selbstkritik so ihre ganz eigenen Gefahren birgt. Wer hier zu kritisch mit sich selbst ist, der wird mit eigenen Projekten nie wirklich fertig werden.
 
Welches wiederum die härteste Kritik meines Unternehmerlebens war, das habe ich hier bereits in einem Blogbeitrag ausführlich niedergeschrieben. Was mir aber alle diese spannenden Beiträge zu meiner Blogparade noch einmal eindrücklich gezeigt haben: jeder Unternehmer oder Selbstständige hat in seinem Leben schon sehr persönliche und oft schmerzhafte Kritik einstecken müssen. Und jeder geht auf seine ganz persönliche Art und Weise mit diesen Situationen um. Aber je länger man als Unternehmer tätig ist, desto klarer wird uns, dass diese Kritik nie den Unternehmergeist, die Energie und die Leidenschaft für die eigene Arbeit untergraben darf. Kritik ist ein wichtiger Bestandteil des Unternehmerlebens, sie treibt uns an, motiviert uns und nur dank ihr können wir die wirklich großen Ziele erreichen. Aber wir als Unternehmer dürfen nie zulassen, dass diese Kritik rein destruktiv ist und uns von unserem Weg zum erfolgreichen Unternehmer abbringt.

Wenn ich all diese Beiträge zu meiner Blogparade lese, dann spüre ich in jedem von ihnen genau diese Entschlossenheit. Alle Autoren wollen sich auf keinen Fall von Kritik unterkriegen lassen, sondern diese stattdessen in positive Energie ummünzen und daraus lernen. Wenn wir Unternehmer alle genau diese Einstellung an den Tag legen, dann können wir wirklich etwas in unserem Leben bewegen und die Welt verändern. Und das ist doch ein wirklich guter Grund, um auf uns und unsere Arbeit stolz zu sein. Denn Unternehmersein ist schließlich die geilste Lebensform der Welt!

Euer Stefan

P.S.: Nur wer mit Kritik umgehen kann, der kann auch ein erfolgreicher Unternehmer werden. Was du sonst noch so alles für den Erfolg benötigst erfährst du in meinem Buch "Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer".

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