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Unternehmercoach-Blog

Was man als Unternehmer jetzt angesichts steigender Corona-Zahlen tun sollte

COVID-19 26.08.21 0 Kommentar(e) Kommentar verfassen
Autor: Stefan Merath
Stefan Merath

SchwarzgurtSeit Wochen wird gebetsmühlenartig wiederholt, wie gefährlich die Delta-Variante wird. Meldungen über superhohe Inzidenzen und drohende Lock-Downs sogar bei Impfweltmeistern wie Israel wurden täglich in den Medien verbreitet. Die Verunsicherung bei vielen Menschen und auch Unternehmern ist nun wieder entsprechend groß.

Dabei ist Verunsicherung aufgrund von Medienmeldungen der völlig falsche Ansatz. Ich erinnere mich gut an den Oktober 2020. Wir hatten vor dem Lock-Down „Light“ noch eine größere Veranstaltung. Viele Anwesende fragten sich, ob jetzt der zweite Lock-Down kommen würde. Als ich auf die Bühne ging, stellte ich stattdessen andere Fragen: „Wann wird die dritte Welle vorbei sein? Und was sind die Konsequenzen für deine Kunden?“

Mit einem Mal war Ruhe im Raum

Der Unterschied zwischen beiden Fragen ist der: bei der ersten Frage werde ich von tagespolitischen Ereignissen getrieben. Ich bin permanent im emotionalen Auf und Ab. Ich fokussiere nur noch auf mich selbst. Bei der zweiten Frage nehme ich eine andere, langfristigere Perspektive ein. Ich mache mir auch nicht vor, dass es nach einem Lock-Down Light plötzlich gut wird. Ich schaue auf meine Kunden und die Risiken und Chancen, die sich daraus ergeben. Ich plane anders und handle anders.

2020: 5% Wachstum und über 650 Arbeitsplätze

Und diese langfristige Betrachtungsweise ist die einzige Betrachtungsweise, die uns als Unternehmern die Ruhe bringt, kluge Entscheidungen zu treffen. Ich lehre das in meinen Seminaren und das Ergebnis im Corona-Jahr 2020 war, dass unsere Seminarkunden 5% Wachstum hingelegt haben, wohingegen die Gesamtwirtschaft um 5% einbrach. Unsere Kunden schufen im Jahr 2020 über 650 Arbeitsplätze, wohingegen andere abbauten oder ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schickten. Weil wir als Seminaranbieter darauf fokussierten, unseren Kunden zu helfen, haben wir (ohne Staatsknete oder Internet-Seminare!) in 2020 praktisch keinen Umsatzeinbruch zu verzeichnen gehabt.

Diese langfristigen Betrachtungsweisen helfen nicht nur in der Abwärts-, sondern auch in der Aufwärtsbewegung. Am 24.03.2021, als die Alpha-Variante gerade begann, sich auszubreiten und eine 3. Welle startete, schrieb ich, dass wir in wenigen Monaten durch seien. Das glaubte kein Mensch – interessiert aber nicht, denn nicht wenige große Ideen wurden zu einer Zeit geboren, als alle nur die Krise sahen.

Stefan, und jetzt?

Die Entwicklung der Zahlen beschrieb ich schon vor gut einem Monat, als alle im Öffnungsmodus waren. Auch die kommende Panik der Politik ist dort beschrieben.
Aber viel wichtiger ist etwas, das die meisten in diesem Artikel überlesen haben: wenn die Delta-Variante so ungemein gefährlich ist, wie kommt es dann, dass Indien, wo diese zuerst auftauchte, seit über 2 Monaten wieder eine Inzidenz von nur 18 hat. Und das, obwohl weder fehlende Impfungen noch inkonsequentes Maskentragen noch inkonsequente Lock-Downs das nahelegen würden. Seither ist auch noch die abflachende Inzidenzkurve in Großbritannien und den Niederlanden dazu gekommen. Und das in Großbritannien trotz des Freedom Days!

Was ich damit sagen will, ist Folgendes: es gibt immer Phasen, in denen die Inzidenzen exponentiell wachsen. Aber diese Phasen dauern selten länger als 2-3 Monate. Selbst in Brasilien nicht. Und dann sinken die Zahlen wieder. Mit Maßnahmen etwas schneller, aber auch ohne oder mit unzureichenden Maßnahmen. Das bedeutet mit anderen Worten: die Inzidenzzahlen wachsen nicht unendlich in den Himmel. Und mit den Impfungen sind die Symptome im Schnitt dramatisch geringer und die Zahl der Todesfälle reduziert sich ebenfalls deutlich.

Unberechenbarkeit der Politik

Heißt: die Zahlen in Deutschland können durchaus noch ein paar Wochen exponentiell wachsen, aber es wird deutlich weniger Todesfälle geben und das Wachstum wird danach abflachen und sogar wieder zurück gehen. Heißt – und das ist nach wie vor die einzige unberechenbare Variable – das Problem wird, nachdem wir jetzt die Impfung haben, nicht mehr die Krankheit sein, sondern die Unberechenbarkeit der Politik. Hier gehe ich davon aus, dass wir keinen breiten Lock-Down mehr haben werden, zumindest nicht für Geimpfte und Genesene. Ziemlich egal, welche/n unfähige/n Kanzler/in wir haben werden.

Das gilt für Deutschland, aber nicht für andere Länder.

Länder, die bislang eine NoCovid-Strategie verfolgten und sie auch erfolgreich umsetzten (China, Australien & Co) stehen leider vor dem Problem, dass Corona nun mal in der Welt ist und sich somit eine solche Strategie auf Dauer nicht durchhalten lässt (das wäre im März 2020 gegangen, wenn alle Länder mitgemacht hätten). Diese Länder stehen bei niedriger Impfquote (oder zweifelhaftem chinesischen Impfstoff) vor dem Problem eines Strategiewechsels. Sie können sich nicht ewig abschotten. Und wenn immer mal wieder chinesische Häfen (oder sogar mehr) geschlossen werden, kommen die weltweiten Lieferketten durcheinander und das merken wir dann auch hier – selbst wenn wir mit unserem kleinen Unternehmen gar nichts direkt mit China zu tun haben.

Chancen einer langfristigen Betrachtungsweise

Die Folge: wir haben deshalb mindestens noch 1-2 Jahre Probleme in den Lieferketten. Wenn Dinge knapp werden (und die Leute staatliche Rettungsknete in der Tasche haben), dann steigen die Preise. Daraus ergeben sich eine Reihe von Problemen, aber auch von Chancen. Und genau das ist der Wert einer langfristigen Betrachtungsweise. Wir sind nicht getrieben von täglichen Inzidenzzahlen und Politikerpanikattacken, sondern können in Ruhe die Risiken und Chancen erkennen und uns dazu verhalten und unseren Kunden einen überragenden Nutzen bieten.

Die innere Ruhe eines Schwarzgurt-Unternehmers

Genau das ist die Idee, die wir mit dem Konzept des Schwarzgurt-Unternehmers vertreten. Jemand im Kampfsport Ungeübtes wird in einer Bedrohungssituation wild herumfuchteln und im Zweifel verlieren. Ein Schwarzgurt agiert aus einer inneren Ruhe heraus und deshalb enden Bedrohungen oft schon, bevor sie eigentlich begonnen haben. Ein Schwarzgurt-Unternehmer steht bei uns am Ende unseres zweijährigen Unternehmertrainings (ließ hierzu auch die Story von Christoph, insbesondere die letzten beiden Absätze).

Wir schaffen Schwarzgurt-Unternehmer. Und der Beginn ist meist mein Erfolgs-Seminar „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“. Ein um 10% höheres Wachstum als der Durchschnitt der Unternehmen spricht für sich!

Sollte ich eine Einschätzung abgeben: diesen Herbst und Winter werden wir alle Seminare durchführen – irgendeine sichere Möglichkeit finden wir immer (auch im letzten Winter musste nur 1 Termin verschoben werden). Und gerade in Krisenzeiten ist es noch wichtiger, an sich zu arbeiten. Ich freue mich darauf, dir helfen zu können, die sich jetzt bietenden Chancen zu nutzen!

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