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Wachsen ohne Wachstumsmärkte. Unternehmensstrategien für neuen Aufschwung.

Slywotzky Adrian,Wise Richard, Wachsen ohne Wachstumsmärkte. Unternehmensstrategien für neuen Aufschwung.
  • Kategorie(n): Strategie
  • Autor: Slywotzky Adrian,Wise Richard
  • Verlag: REDLINE
  • ISBN: 3636011405
  • Preis: EUR 3,50
  • Bewertung:
  • Von allen Büchern, die Sie über diese Empfehlung bei Amazon kaufen, spenden wir unsere Partnerprovision in Höhe von 5%.
StefanMerath | 24. Januar 2007

Hast du dich eigentlich schon einmal gefragt, warum Deutschland Exportweltmeister ist? Einer ist dieser Frage vor 10 Jahren in seinem Buch "Hidden Champions" nachgegangen: Hermann Simon. Eine seiner Erkenntnisse war, dass die EKS-Methode erstaunlich oft eingesetzt wurde und dies eines der wenigen Geheimnisse war, die er aufdecken konnte. Die meisten mittelständischen Weltmarktführer wie Würth, Kärcher u.a. sind mit der engpasskonzentrierten Strategie EKS groß geworden. Deutschlands Mittelstand hatte einen Vorteil in der Strategiemethode. Sicher nicht der einzige Grund, aber einer der wichtigsten.

EKS ist nicht Produkt-, sondern Nutzeninnovation: Also Innovation am Engpass der Zielgruppe. Mit dem Buch von Slywotzky (und dem Buch Der blaue Ozean der Strategie) scheint das Konzept der Nutzeninnovation nun nach 30 Jahren auch in der amerikanischen Management-Theorie angekommen zu sein. Natürlich gibt es Unterschiede. Slywotzky konzentriert sich ganz im Stil amerikanischer Managementliteratur ausschließlich auf börsennotierte Großunternehmen. Weil er dies tut, kann der den entscheidenden Schritt der EKS: "Nutzenmaximierung vor Gewinnmaximierung" nicht mitmachen. Auch methodisch hängt das Konzept von Slywotzky deutlich zurück.

Interessant sind die vielen Beispiele für die Großunternehmen. Hier speziell der Bereich, in dem es um die Stärkenanalyse geht, die bei Slywotzky "versteckte Vermögenswerte" heißen und ziemlich differenziert dargestellt werden. Sie sind die Basis für jede Nutzeninnovation. Während der Begriff "Stärken" den Blick einengt, auf "das, was wir gut können", bezieht Slywotzky auch traditionelle verborgene Vermögenswerte wie intellektuelles Eigentum, Kompetenzen, Marken sowie Kundenbeziehungen, strategische Marktpositionen, Netzwerkzugehörigkeit, Information oder Unternehmenskultur mit ein. Damit ist ein umfassenderer Blick auf die eigenen Potenziale möglich.

Jedenfalls erscheint es mir kein Zufall zu sein, dass auf dem Buch 2 Giraffen abgebildet sind - auf dem Buch "Erfolgreich durch Spezialisierung" von Kerstin Friedrich zur EKS, erschienen im gleichen Verlag, findet sich auch 1 Giraffe. Mein Tipp: Wenn Sie ein kleines oder mittleres Unternehmen haben, reicht auch eine Giraffe ;-)

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