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Die 13 Siegel der Macht. Von der Kunst der guten Führung.

Moestl Bernhard, Die 13 Siegel der Macht. Von der Kunst der guten Führung.
  • Kategorie(n): Team und Führung
  • Autor: Moestl Bernhard
  • Verlag: Knaur HC
  • ISBN: 3426654989
  • Preis: EUR 6,00
  • Bewertung:
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StefanMerath | 24. Oktober 2012

Macht ist ein Tabu-Thema. Selbst für die, die sie haben. Bei einer Veranstaltung vor 120 Unternehmern fragte Kerstin Friedrich einmal, wer von den Teilnehmern Macht hätte. Es ging nur ein Arm nach oben... Natürlich hatte jeder dieser Teilnehmer Macht. Aber da Macht als etwas Negatives, Anrüchiges erscheint, will sich keiner damit identifizieren. Dabei ist Macht nichts anderes als die Fähigkeit und das Potenzial, etwas (mit Unterstützung durch andere) zu bewirken. Das ist erst mal neutral.

Und genau so neutral geht Bernhard Moestl an das Phänomen der Macht heran. Und neutral heißt wirklich neutral! Die wenigen, die sich mit ihrer Macht beschäftigen, versuchen das meist, irgendwie ethisch zu verbrämen. Dabei ist es so, dass Moral nur das ist, was von der Mehrheit als moralisch erkannt wird (z.B. ist Menschen verspeisen bei Kannibalen kein moralisches Problem). Und wenn der wahrhaft Mächtige die Meinung der Mehrheit bestimmt, dann entsteht Moral erst durch Macht und insofern kann die Macht nicht moralisch oder unmoralisch sein. Das gefällt vielen nicht, ist aber von Bernhard Moestl überzeugend dargelegt.

Und dennoch entlässt er die Mächtigen nicht aus der Verantwortung. Dabei ist der Massstab jedoch nicht irgendeine - durch Mächtige erst definierte - Ethik, sondern die Funktion der Macht: Nämlich für die Gemeinschaft Veränderungen zu bewirken, also letztlich der Erfolg.

In seinem Buch beschreibt Bernhard Moestl sehr genau die Funktionsweise der Macht, den Unterschied zur Gewalt und warum Macht dennoch mit Maßhalten verbunden ist. Wichtig erscheint mir, dass er auch den Preis für den Mächtigen nennt.

Dabei hat Macht in gewissem Sinne jeder und deshalb ist das nicht nur ein Buch für die Putins und Barack Obamas dieser Erde, sondern für alle. Und noch eins gibt uns Moestl mit auf den Weg: "Wer nämlich nicht bereit ist, Macht anzunehmen, der muss sie ertragen."

Meiner Meinung nach - zusammen mit Robert Greene - eines der beiden besten Bücher zum Thema. Und wenn wir uns mit Führung beschäftigen, dann müssen wir uns auch mit Macht beschäftigen - sonst können wir nicht führen.

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Kommentare

Danke schön für die tolle Rezension!

Beste Grüsse und weiterhin viel Erfolg

Bernhard Moestl

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