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Kaufen oder mieten?: Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen

Kommer Gerd, Kaufen oder mieten?: Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen
  • Kategorie(n): Finanzen
  • Autor: Kommer Gerd
  • Verlag: Campus Verlag
  • ISBN: 3593390809
  • Preis: EUR 19,90
  • Bewertung:
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StefanMerath | 21. Mai 2012

Kaum ein Thema ist mit so viel Emotion besetzt wie das Mieten oder Kaufen eines Eigenheims. Und über kaum ein Thema kursieren so viele Mythen wie über dieses Thema. Natürlich werden diese falschen Glaubenssätze bewusst von denen, die ein Interesse daran haben, in die Welt gesetzt und Gerd Kommer deckt diese auf.

In seinem Buch betrachtet er anhand von Zeitreihen zu Immobilienwerten verschiedenste Aussagen: Zum Beispiel, dass Immobilien eine sichere Wertanlage seien - sind sie nicht, da es in den letzten hundert Jahren Werteinbrüche von teilweise 50-80% gab.

Oder die Aussage, dass die Werte qualitativ guter Wohnimmobilien langfristig immer steigen - taten sie in den letzten 100 Jahren gerade einmal inflationsbereinigt um 0,4% pro Jahr.

Oder die Aussage, dass Miete zahlen bedeutet, Geld zum Fenster hinaus zu werfen - legt der Mieter den monatlichen Differenzbetrag zwischen Miete und der Rate für den Hauskredit an, selbst in "sichere" Staatsanleihen, hat er am Ende ein höheres Vermögen als der Hausbesitzer.

Oder die Aussage, dass ein Haus eine gute Alterssicherung wäre - meist ist es erstens zu groß, wenn die Kinder aus dem Haus sind und zweitens lässt sich vom Haus schlecht abbeißen...

Aber er sieht auch die Vorteile. Diese liegen in zwei Punkten. Erstens fühlt sich ein eigenes Haus besser an, weil man niemand fragen muss, wenn man irgendwas verändern will (mal abgesehen von größeren Änderungen, die man genehmigen lassen muss). Zweitens sind die meisten Menschen nicht so diszipliniert, monatlich über 30 Jahre zu sparen - ein Haus hingegen ist eine Art positiver Zwangssparvertrag. So dass es zwar theoretisch eine schlechte Anlage ist, rein praktisch die meisten Hausbesitzer (aufgrund der Disziplinlosigkeit der anderen) dann am Ende doch besser da stehen.

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