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Think Limbic

Häusel Hans-Georg, Think Limbic
StefanMerath | 26. November 2014

ein zu seiner Zeit revolutionäres Buch nun in neuer Auflage. Hans-Georg Häusel, der Entwickler des Limbic-Konzepts und der LimbicMap, hat sein erstes Buch nun neu überarbeitet. Es flossen die neuen Erkenntnisse seit der Erstveröffentlichung im Jahr 2000 ein. Wer das Limbic-Konzept kennt, wird jetzt sicher nicht die neuen revolutionären Erkenntnisse finden (wer es nicht kennt, hingegen schon...). Aber es finden sich viele neuen Details und Begriffsklärungen, die letztendlich erlauben, noch besser mit dem Konzept umzugehen.

Um was geht's? Kurz und knapp um die kopernikanische Wende im Modell, wie unser Gehirn funktioniert. Gingen wir bis vor 15 oder 20 Jahren davon aus, dass der Mensch überwiegend rational handelt, änderte sich dies in den letzten Jahren radikal. Plötzlich sind unsere Emotionen die Stars in unserem Gehirn und letztlich ist alles Denken und Handeln emotional. Unsere Emotionen können dabei in 3 Grunddimensionen eingeteilt werden: Balance, Stimulanz und Dominanz. Etwa im ersten Drittel des Buchs wird dieses Modell nochmals in der Tiefe vorgestellt.

Danach geht es um die 2 Hauptthemen Führung sowie Marketing und Verkauf. Der Teil zu Marketing und Verkauf ist etwas kürzer ausgefallen, da dies schon in Emotional Boosting sehr umfassend dargestellt wurde. Sehr interessant ist der Teil zu Führung und vor allem zu Personalauswahl. Was Bodo Schäfer einmal so schön ausgedrückt hat: "Wenn Sie eine Ente motivieren, dann bekommen Sie keinen Adler, sondern eine motivierte Ente", findet hier seine wissenschaftliche Untermauerung. Aus einem Balance-Menschen wird in aller Regel kein Top-Performer (wobei ich denke, dass auch hier die Ausnahmen die Regel bestätigen...).

Super ist auch der Abspann, in dem die verschiedenen Persönlichkeitsmodelle DISG, HBDI, Reiss etc. auf die LimbicMap gelegt werden und man endlich eine Grundlage bekommt, die verwirrende Vielfalt an Tests miteinander zu matchen. Nebenbei wird auch deutlich, wo diese ganzen Tests ihre Lücken haben.

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