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Buchtipps

Macht. Warum manche sie haben, und andere nicht.

Pfeffer Jeffrey, Macht. Warum manche sie haben, und andere nicht.
  • Kategorie(n): Persönlichkeit
  • Autor: Pfeffer Jeffrey
  • Verlag: books4success
  • ISBN: 3864701406
  • Preis: 8,99 €
  • Bewertung:
  • Von allen Büchern, die Sie über diese Empfehlung bei Amazon kaufen, spenden wir unsere Partnerprovision in Höhe von 5%.
StefanMerath | 23. April 2014

Es gibt wenige Begriffe, die so negativ besetzt sind wie Macht. Dabei ist Macht erst einmal nur die Fähigkeit, Dinge durchzusetzen. In diesem Sinne hatten Gandhi oder Mutter Theresa, Rockefeller oder Steve Jobs Macht. Ob man mit der Macht Positives oder Negatives bewirkt, ist der entscheidende Unterschied. Und oft kann man dies erst nach vielen Jahren wirklich abschließend beurteilen.

Sobald ich Menschen führe, ob im Verein oder im Unternehmen oder sonst wo, habe ich Macht. Und ich habe da auch eine Rolle und Verantwortung. Will ich diese ausfüllen, dann muss ich auch bewusst mit meiner Macht umgehen. Zugleich kenne ich viele Unternehmer, die das nicht tun. Damit meine ich jetzt nicht die paar Despoten, die es sicher auch gibt, sondern ein viel breiteres Phänomen auf der anderen Seite des Macht-Ohnmacht-Kontinuums.

Die meisten Unternehmer haben ihr Unternehmen gegründet, weil sie zuvor irgendwo gegen eine Wand gelaufen sind: Sie hatten in ihrem vorigen Angestellten-Dasein eine tolle Idee und die wurde von irgendeinem Idioten abgeschmettert. Oder sie gerieten gar schon in der Schule mit der Macht der Lehrer in Konflikt.

Wie auch immer: sie beschlossen daraufhin, ihr eigenes Ding zu machen. Und natürlich wollten sie es anders machen. Bei ihnen in der Firma sollte niemand gegen die Wand eines mächtigen Idioten laufen. Alles sollte kooperativ und offen sein. In gewissem Sinne weigern sich diese Unternehmer, die Macht, die sie haben, anzunehmen. Und das führt ab einer gewissen Größe unweigerlich zu Konflikten und Orientierungslosigkeit im Unternehmen. Mit anderen Worten: Wir müssen uns als Unternehmer mit dem Phänomen der Macht beschäftigen.

Und hier hilft Jeffrey Pfeffer, der eines der wenigen brauchbaren Bücher über Macht geschrieben hat. Er schreibt über die nötigen Fähigkeiten, hinterfragt Glaubenssätze und zeigt Strategien auf, seine Machtbasis zu verbreitern.

Nun kommt hier natürlich ein wesentlicher Unterschied zwischen Unternehmern und Managern zum Tragen: Manager steigen in einer vorhandenen Organisation auf. Sie beginnen also unten. Unternehmer gründen eine neue Organisation und beginnen also oben. Je mehr das Unternehmen wächst, desto weiter werden sie nach oben getragen. Zudem sind Manager jederzeit kündbar. Ein Unternehmer kann nur vom Markt gekündigt werden, sprich aufgrund seiner Fehler pleite gehen - aber es gibt nie eine Einzelperson, von der der Unternehmer abhängig wäre. Logisch, dass da nun in vielen Bereichen ganz andere Regeln zur Erlangung von Macht gelten.

Jeffrey Pfeiffer beschreibt nahezu ausschließlich den Weg des Managers. Manche Punkte, wie das Auftreten, das Networking oder die Außendarstellung und die vielen Glaubenssätze lassen sich übertragen auf die eigene Situation und das ist sehr hilfreich. Noch interessanter ist allerdings, zu verstehen, was bei den eigenen Mitarbeitern abgeht, sobald es mal mehr als 5 oder 10 Mitarbeiter sind. So zu tun, als sei das bei den eigenen Mitarbeitern anders, erweist sich nahezu immer als folgenschwerer Irrtum.


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