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Coronavirus - Praxisratgeber für Unternehmer



Corona-Blog: Die Frage muss lauten, wann ist die dritte Welle vorbei?

In den letzten Tagen und Wochen wurde ich immer wieder gefragt: „Stefan, glaubst du, es kommt ein zweiter Lockdown?“ Ich finde, das ist die falsche Frage! Weil sie einfach zu kurzsichtig ist! Es reicht schon, dass offensichtlich die Zeit im Sommer nicht genutzt wurde, Testkapazitäten aufzubauen und Pläne zu entwickeln und die aktuelle Politik wirkt wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Wenn man vergleicht, dass in China kurz mal eine ganze Stadt mit 9 Mio. Einwohnern in 3 Tagen durchgetestet wird, dann sieht man, was man hätte richtig machen können, wenn man eine längerfristige Perspektive eingenommen hätte.

„Ja, aber glaubst du, es kommt ein zweiter Lockdown?“ Das ist die falsche Frage! Die richtigen Fragen sind: „Wann ist die dritte Welle vorbei?“ und „Wie kann ich erstens das Überleben meines Unternehmens bis dahin sichern und zweitens mit meinem Unternehmen in dieser Zeit vielleicht noch mehr Nutzen bieten als vorher?“

Wieso dritte Welle? Nun, die Russische Grippe von 1890 an hatte 4 Wellen. Die Spanische Grippe 1918-1920 hatte 3 Wellen. Die Asiatische Grippe von 1957 hatte danach noch mehrere Wellen. Die Hongkong-Grippe von 1968-1970 hatte drei Wellen. Nun ist natürlich jede Krankheit immer etwas anders, aber das Wellenmuster wiederholt sich fast immer. Aus diesem Grund wussten wir schon vorher, dass nach der ersten eine zweite Welle folgen wird und danach noch eine dritte. Selbst wenn im Winter ein Impfstoff gefunden und zugelassen werden sollte, wird sich daran nichts Grundlegendes ändern. Es dauert viel zu lange, genügend Impfstoff herzustellen und 7 Milliarden Menschen zu impfen. Zumal davon ein großer Teil sich die Impfung nicht leisten kann und ein anderer Teil sich nicht mit einem unausgegorenen Impfstoff, dessen Langfristfolgen wir nicht kennen, impfen lassen will. Bestenfalls wird die dritte Welle mit einem Impfstoff flacher. Ob ein Lock-down kommt, kann ich nicht sagen. Das ist letztlich eine Abwägungssache. Irland hat schon einen Lockdown, Tschechien auch. Berchtesgaden mit einer Inzidenz von 270 auch. Aktuell scheint kein Land in Europa das exponentielle Wachstum in Griff zu bekommen. D.h. es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Lock-down. Aber es gibt eine hohe Sicherheit, dass das soziale Leben die nächsten Monate eingeschränkt wird. Und das hat Auswirkungen auf eine ganze Reihe von Branchen. Und auch danach wird es noch nicht vorbei sein.

Wenn wir uns also nicht die kurzfristige Frage stellen, ob ein Lock-Down kommt, sondern die langfristigen Fragen nach dem Ende der dritten Welle und den Chancen, dann beginnen wir anders zu denken und zu handeln. Aus kurzfristiger Panik wird ein langfristiger Plan. Und dann entsteht Ruhe im Kopf.

Natürlich kann es auch besser kommen. Dann freuen wir uns und wissen, dass wir vorbereitet gewesen wären. Auch wenn das im ersten Moment krass klingt mit einer dritten Welle, so lehrt und die Geschichte der Pandemien aber auch: Jede Pandemie ist irgendwann zu Ende. Selbst ohne Impfstoff oder Medizin. Und im Vergleich zu jetzt war die Spanische Grippe 1918-1920 bei 1,8 Mia. Weltbevölkerung 50 Mio. Tote viel krasser. Damals starben knapp 3% der Weltbevölkerung, viel mehr als im ersten Weltkrieg zuvor. Und selbst die Pest von 1346-1353, der ein Drittel der gesamten europäischen Bevölkerung zum Opfer fiel, war nach 7 Jahren zu Ende. Im Vergleich dazu ist das Coronavirus eher harmlos und wir haben das Wissen, uns mit verschiedenen Mitteln zu schützen und es gibt einige Medikamente und Behandlungsmethoden, die bei schweren Verläufen helfen können. Und in 1,5-5 Jahren ist das Ganze vorbei und in 10 Jahren vergessen.

Also kurz und knackig: „Wie sicherst du dein Unternehmen auch gegen die 3. Welle?“ und „Wie kannst du mit deinem Unternehmen in dieser Zeit und danach noch mehr Nutzen bieten als bisher?“ Durchdenke diese Fragen einfach mal! 

Kommentare

Danke, lieber Stefan, für diesen auch meines Erachtens sehr realistischen Beitrag.

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