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Coronavirus - Praxisratgeber für Unternehmer

Lead, follow or get out of the way!

Dieses Zitat des Gründervaters der USA, Thomas Paine, also immerhin eines Politikers, scheint bei unseren Politikern unbekannt zu sein. Von der kurzen Phase vom 20. März bis Mitte Mai letzten Jahres abgesehen, hat niemand geführt, sondern sind alle nur blöd im Weg rumgestanden. Da es sich auch jetzt noch um dieselben Personen handelt, wird sich das auch in Zukunft nicht ändern. Deshalb darf es am Montag bei der nächsten Besprechung der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin eigentlich nur eine Entscheidung geben: Geht aus dem Weg und lasst die Leute machen, die es können.

Das kann im Großen sein, Impftermine über Profis wie Eventim zu vergeben oder die Hausärzte impfen lassen. Oder im Kleineren, innovative Bürgermeister wie die von Tübingen oder Rostock einfach ihren Job tun lassen. Oder im ganz Kleinen Restaurantbesuche oder Veranstaltungen ermöglichen, wenn vorher getestet wurde. Tests sind (wir machen das mit unseren Events seit Oktober – soweit wir dürfen) in Millisekunden aufzutreiben, wenn man sich kümmert.

Einer meiner Kunden – Unternehmer natürlich – organisierte kurzerhand für die Schule seines Sohnes ausreichend Tests, weil weder Land noch Schule das selbst auf die Reihe bekamen. Auf eigene Kosten, weil sich Schule und Land tagelang beharkten und nicht einigen konnten, wer nun zu zahlen hat. Und er will noch nicht mal namentlich genannt werden – es geht ihm um Helfen und nicht um Berühmtheit.

An dieser Stelle mal ganz simple Mathematik.

Wir haben aktuell einen R-Wert schwankend zwischen etwa 1 und 1,2. Je nach Studie sind etwa 30-80% der Infizierten asymptomatisch. D.h. sie wissen gar nicht, dass sie andere infizieren können und sie lassen sich, weil sie selbst keine Symptome haben, logischerweise auch nicht regulär testen. Jeder zusätzlich asymptomatisch Infizierte, der entdeckt wird, senkt damit den R-Wert. Gehen wir weiter davon aus, dass die Menschen durchschnittlich 8 Tage ansteckend sind und wir alle 4 Tage die ganze Bevölkerung testen (logischerweise nicht in der Apotheke, sondern dort wo die Menschen eh sind: bei der Arbeit oder im Supermarkt).

Dann sind manche schon 4 Tage ansteckend gewesen, manche 0 Tage, d.h. im Schnitt 2 Tage statt 8 Tage. Nehme ich an, dass 50% asymptomatisch sind, dann kann ich, selbst wenn die Tests nur zu 70% genau wären, den durchschnittlichen R-Wert auf 0,7-0,8 drücken. Dann ist diese Pandemie in wenigen Wochen am Ende. Selbst wenn nur die Hälfte der Bevölkerung mitmachen würde, könnten wir den R-Wert trotzdem auf 0,9 drücken. Und das sogar bei fehlerhaften Tests – man sieht, es geht um Geschwindigkeit und nicht um Zertifizierung und Bremsung!

Aber um was es mir eigentlich geht:

Selbst, wenn die Politik das nicht auf die Reihe bekommt: DAS hier können wir als Unternehmer auf die Reihe bekommen! Indem wir bei uns im Unternehmen 2-mal pro Woche testen. Indem wir, wenn wir Kundenkontakt haben, unseren Kunden Selbsttests anbieten. Und das Ganze auf Selbstkostenbasis! Warum? Einfach, weil es schneller geht und weil jeder einzelne Infizierte, den wir so identifizieren, den R-Wert drückt. Und, weil es die Kunden danken und weil es wirtschaftlich ist. Die paar Euro für Tests rechnen sich locker, wenn wir dafür unseren Job machen dürfen, nämlich Kunden zu helfen.

Jetzt haben es tatsächlich wir Unternehmer in der Hand und können zeigen, dass wir führen können und wollen. Der Haufen in Berlin soll einfach aus dem Weg gehen!

Kommentare

Sie sprechen mir aus der Seele.
Daher arbeite ich auch freiwillig in einem Testzentrum

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