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Thorsten Becker - Der Diplomat

"Alle sagten: „Das geht nicht“. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht." (unbekannter Autor)


Ich bin …

nach dem Abitur zunächst (nicht ganz freiwillig) für 3 Jahre zum Militärdienst angetreten. Schnell wurde hier der Rebell in mir geweckt: Es fiel mir äußerst schwer, mich ständig ein- und unterzuordnen – zumal die Sinnfrage gänzlich ungeklärt war. Gleichzeitig lernte ich aber männliche Kameradschaft zu schätzen und Disziplin sowie Ausdauer kennen. Am Ende stand für mich eines jedoch fest: dass meine Zukunft nicht in einem System liegt, in dem ich mich ständig unterordnen muss, sondern in einem Umfeld, wo ich meine Stärken frei entfalten kann.

1989 hob sich in Ungarn der eiserne Vorhang. Ich brach mein Studium kurz vor der Diplomarbeit ab und packte mit meiner damaligen Freundin die Sachen. Wir nahmen Abschied von Eltern und Geschwistern und nutzten die erste Gelegenheit, um die grüne Grenze zu überqueren. Eine spannende Reise begann, zunächst ohne Nachweis meines Abiturs und der bisherigen Studienleistungen. Hier riskierten liebe Menschen einiges, um mir die Originalpapiere in den Westen zu schmuggeln. Ich setzte mein Studium der Technischen Kybernetik fort, parallel im 3., 5. und 7. Semester. Finanziell komplett auf mich gestellt ging ich nebenher als Schuhverkäufer, Nachhilfelehrer und Zauberkünstler arbeiten. Dabei unterschätzte ich die Uni und benötigte doch nochmals 6 Semester: im Frühjahr 1993 hielt ich mein Diplom in den Händen. Während der Diplomphase erblickte mein erster Sohn das Licht der Welt, 1993 heiratete ich zum ersten Mal.
 
Nach zwei Jahren im ersten Angestelltenverhältnis wagte ich den Sprung in die Selbstständigkeit als IT Berater. Das ging auch 2 Jahre ganz gut. Fleißig und bis zur Erschöpfung strampelnd hing ich auf einmal im Hamsterrad der Fachaufgaben fest. Für die folgenden Jahre ergab sich dann glücklicherweise die Möglichkeit, in eine leitende Position eines Auftraggebers einzusteigen. Dort konnte ich erfahren und lernen, wie immer neue Herausforderungen mit einem tollen Team bewältigt werden können. Und landete kurzerhand erneut im Hamsterrad - kreatives Gestalten war nicht mehr möglich.

Ende 2000 gab ich auch meine Führungsposition im IT Unternehmen auf. Meine Reise führte mich, nach Trennung von Frau und Kindern, zurück in die Heimat. Im Startup meines besten Jugendfreundes unterstützte ich die weltweite Vermarktung eines neuen Produktes. Die vorhandene emotionale Nähe war für uns dabei zunächst sehr förderlich. Wieder zog ich aus, die Welt zu erobern und ging voller Energie an alle sich ergebenden Aufgaben heran. Das Ergebnis: nach 5 Jahren gemeinsamer Arbeit war ich körperlich und mental total ausgebrannt. Das Hamsterrad hatte mich schon wieder, dieses Mal als Fachkraft, Manager und mit dem Blick des Unternehmers. Die emotionale Nähe zum besten Jugendfreund forderte schließlich ihren Tribut und ließ mich zu viele Aufgaben übernehmen und aushalten. Am Ende meiner Kräfte kam irgendwann der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte: ich kündigte ohne auch nur eine Idee zu haben, was danach kommen würde.

Es gab nur einen Weg: nach vorne. Mit liebevoller Unterstützung meiner jetzigen Frau kurierte ich innerhalb von drei Monaten Körper und Seele so gut es damals ging und entschied mich wieder für das Unternehmertum. Da ich wusste, wie lange die Lern- und Markteintrittskurven von Unternehmen und Marken sind, traf ich meine Entscheidung bewusst für ein Franchisesystem. Für die Schülerhilfe wollte ich 2 Standorte in Dresden übernehmen.

Die Verträge waren bereits unterzeichnet, da bekam ich einen Anruf, der mich traf, als hätte sich eine Falltür unter mir geöffnet. Die mündliche Zusage meiner Bank für eine Bürgschaft wurde kommentarlos rückgängig gemacht. Über Nacht stand ich da mit unterschriebenen Verträgen und finanziellen Forderungen in beträchtlicher Höhe. Zuvor hatte ich nichts, doch jetzt hatte ich Schuldenberge, die mich zu erdrücken drohten. Zweifel durchdrangen meine gesamte Gedankenwelt: War ich als Unternehmer gescheitert, bevor ich richtig gestartet war? War das Unternehmersein etwa nichts für mich?

Aber im Inneren war ich schon immer Unternehmer: „Augen auf und vorwärts“ war meine Devise, und diese lebte ich auch. Also gab es für mich nur einen Weg: Aufstehen, den Dreck von den Schultern klopfen und auf dem schnellsten Weg einen Investor finden. Die nächsten Tage telefonierte ich wie ein Besessener alle Kontakte ab, die in Frage kamen. Erfolglos. Ich versuchte bei Freunden, Bekannten und Verwandten das notwendige Kapital zur Überbrückung zu beschaffen – nichts. Aufgeben war aber keine Option. Also noch ein Anruf. Und noch einer. Und plötzlich – ein Volltreffer! Von einem Verwandten erhielt ich für drei Monate das benötigte Kapital. Endlich konnte das neue Abenteuer starten!

Und es hält bis heute an: Gemeinsam mit meiner Frau führe ich inzwischen sehr erfolgreich 4 Niederlassungen der Schülerhilfe in Dresden. Wir sind zusammen angekommen und gestalten unser Unternehmerleben. Ich weiß und erfahre jeden Tag, wie toll es ist, mit Menschen zu arbeiten, ihre Entwicklung zu fördern. Aus meinem Erleben heraus kann ich sehr viel weitergeben - vor allem die Erkenntnis: wenn eine Tür geschlossen wird, gehen mindesten zwei neue Türen auf. Und genau darum bin ich Coach geworden: Um mein Wissen und meine Erfahrungen auch anderen Unternehmern weitergeben zu können und dazu beizutragen, dass auch sie nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern immer weiter kämpfen! Denn mit Disziplin, Ausdauer, Durchhaltevermögen und positiver Zuversicht gelingen unmöglich erscheinende Dinge. Oder, um es mit den Worten von Winston Churchill zu sagen:  „Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird."


Ich möchte …

… dir viele – auf den ersten Blick auch unbequeme - Fragen stellen
… dich zum Nachdenken über deine Situation anregen und ins lösende Handeln bringen. 
… dich auf den Weg bringen und dabei begleiten - wertschätzend, fordernd und zielführend.
… dir meine Erfahrungen vermitteln und / oder dir helfen, dass du für dich das Umfeld erschaffst, welches dich fordert und fördert 
…  dir keine fertigen Lösungen anbieten, sondern mit dir gemeinsam „deinen Berg“ erklimmen und dabei sein, wenn du deinen Weg findest und es „Klick“ macht

Du willst …

… dich und deine Motive besser kennenlernen?
… ernsthaft an dir arbeiten und Veränderungen in Gang setzen und dafür
… Strukturen und deren Wechselwirkungen untereinander erkennen und verändern?
… etwas für dich selbst und dein Unternehmen bewegen?
… deine Lebensqualität verändern, indem du alle Lebensbereiche betrachtest und in Einklang miteinander bringst?
… Erfahrungen eines erfolgreichen Unternehmers nutzen?

Du kannst Dich verlassen auf…

… absolute und wertschätzende Offenheit
… geduldiges Zuhören und wohlwollende Hartnäckigkeit - das kann trotzdem unbequem werden
… vertrauensvolle Zusammenarbeit, die dich selbst weiterbringen wird.


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