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Coronavirus - Praxisratgeber für Unternehmer

Lockdown – Naturkatastrophe oder Führungskatastrophe?

Vor ein paar Wochen (am 14.12.20) sprach Olaf Scholz über die Coronakrise als eine Naturkatastrophe. Natürlich ist es ursprünglich ein Naturphänomen, aber es kommt ganz entscheidend darauf an, wie man damit umgeht. Und solange es Länder mit niedrigsten Infektionszahlen gibt wie in Taiwan, Neuseeland, Australien, China, Vietnam und etwas abgeschwächt Japan und Südkorea, dann muss man feststellen: In letzter Instanz sind nie die Ereignisse das Problem, sondern immer, wie man damit umgeht. Und das ist im konkreten Fall ein Führungsproblem oder eine Führungskatastrophe. Natürlich geht’s immer noch schlimmer – siehe USA und Brasilien. Aber wer – außer unserer Regierung – will sich schon mit den weltweiten Schlusslichtern messen?

Das Prinzip Hoffnung führt in die Sackgasse

Jetzt soll hier am 19.01.21 der Lockdown nochmals verschärft werden, wie immer nach Beratung mit den immergleichen ausgewählten 5(!) Wissenschaftlern hinter verschlossenen Türen. Und wie immer kommen am Ende nur 2 Dinge raus: Erstens noch mehr Verbote und zweitens die Hoffnung(!) auf mehr Impfstoff. Wer auf diese Art als Unternehmer eine Krise in einem Unternehmen bewältigen wollte, scheitert zurecht. Man muss nur auf Israel schauen: die haben zwar vorneweg auch viele Fehler gemacht und arbeiten mit Verboten, aber sie hoffen nicht auf einen Impfstoff, sondern haben voraussichtlich bis Ende Februar die ganze Bevölkerung geimpft. Das wäre Führung!

Manch einer mag jetzt einwenden, dass auch noch andere Maßnahmen beschlossen wurden und werden. Stimmt, zum Beispiel Tests vor Altenheimen, die offensichtlich immer noch nicht funktionieren, Hilfsprogramme für die Wirtschaft, die immer noch nicht ausbezahlt sind. Und die mit jeder Änderung noch komplexer werden, damit definitiv keiner mehr durchblickt. Masken und Tests in Apotheken, aber so bürokratisch designt, dass nichts funktioniert. Und jedes Bundesland hat sein eigenes Impfanmeldesystem, das so großartig funktioniert, dass schon Impfstoff weggeworfen werden musste, weil sich niemand zur Impfung anmelden konnte. Ach ja, und eine völlig wirre Kommunikations„strategie“, die aus der Grundhaltung heraus agiert, dass wir alle ungezogene Kinder wären, die man mal richtig (zu ihrem eigenen Wohl) maßregeln müsste.

Einfach alles abschalten? Ernsthaft?

Natürlich gibt es auch da noch Steigerungen, wie die ZeroCovid-Initiative, die 0 Corona-Fälle als Ziel ausgibt. Das Ziel finde ich – wie schon öfter hier im Blog geschrieben – auch super. Allerdings nicht mit der Abschaltung von einfach allem. Sondern dadurch, dass man die Kreativität der Menschen (Wissenschaftler, Unternehmer, Betroffene…) entfesselt und eine Vielzahl von kreativen Lösungen schafft, die in Summe zu einem R-Wert dauerhaft unter 1 führen. Dann kommt nämlich ZeroCovid von allein. Also nicht durch Verbote, sondern durch Stimulierung und Orchestrierung von Kreativität und vielen kleinen Ideen (vgl. Problemlöser empowern - Ein neues Führungsparadigma). Taiwan war unter anderem deshalb erfolgreich, weil sie Ende Februar 2020, als sich hier erstmals die Regierung mit dem Thema beschäftigte, bereits 120(!) Maßnahmen umgesetzt(!) hatten.

Um es ganz klar zu sagen: Durch noch weitere Einschränkungen wird das Problem nicht(!) gelöst, weil irgendwann wird man die Einschränkungen aufheben müssen und dann geht das Ganze von vorne los. Dass unter einer Inzidenz von 50 die Gesundheitsämter nachverfolgen könnten, ist ein Märchen. Das hat schon im Herbst nicht funktioniert! D.h. die Maßnahme bringt auf der positiven Seite nicht den gewünschten Effekt. Und auf der negativen Seite wird alles zerstört: Die Zukunft der Kinder und Jugendlichen durch schlechtere Ausbildung und das Erbe von Schuldenbergen, die Zukunft von Unternehmen aus dem Hotel-, Gastro- und Veranstaltungsbereich, das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung, das Ansehen von freiheitlich-demokratischen Ordnungen in der Welt, die Innovationskraft der Gesellschaft durch Verballern der dazu nötigen Finanzmittel.

Der bisherige Weg ist gescheitert

Selbst auf der medizinischen Seite werden die Kollateralschäden größer als der Nutzen: unser Immunsystem braucht Training, d.h. Kontakt mit Keimen. Durch Social Distancing schwächen wir unser Immunsystem insgesamt und der Preis wird irgendwann zu bezahlen sein. Die Vielfalt unseres Mikrobioms im Darm hängt unter anderem auch von der Vielfalt der sozialen Kontakte ab. Nehmen diese ab, verarmt das Mikrobiom mit einer Unzahl von Folgeproblemen (Reizdarm, Krebs, Alzheimer…).

Der bisherige Weg der Regierung ist gescheitert. Es reicht! Was es nun endlich braucht, sind eine Vielzahl von Lösungen (ob das jetzt virentötende Masken, die Umsetzung von Teststrategien vor Seminaren oder Restaurants oder eine verpflichtende, nützliche und funktionierende App oder 10.000 anderen Ideen sind, spielt keine Rolle). Die schiere Masse dieser Maßnahmen wird den Unterschied machen.

Aufbruchsstimmung auf dem UNTERNEHMERTHON 4

Wie man das groß ausrollen könnte, habe ich hier beschrieben. Aber es geht auch im Kleinen und dazu möchten wir unseren Beitrag leisten. Spätestens im Frühjahr braucht es wirklichen Aufbruchsgeist – neue Ideen für einzelne Firmen, gegenseitige Unterstützung, Energie, Aufbruch eben. Auch Lösungen, um nicht im Herbst in den nächsten Lockdown zu gehen. Und deshalb werden wir zum Frühlingsbeginn am 19. bis 20. März 2021 unseren 4. UNTERNEHMERTHON durchführen: Einige hundert Unternehmer, die gemeinsam ihren Aufbruch in die Nach-Corona-Zeit planen, die Energie und Aufbruchsgeist erzeugen und damit nach außen abstrahlen. Einige hundert Unternehmer, die sich gegenseitig unterstützen und damit auch anderen Mut machen!

Bist du dabei? UNTERNEHMERTHON 4 „Der Aufbruch“ 

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