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Coronavirus - Praxisratgeber für Unternehmer

​Welche Haltung nehme ich als Unternehmer ein?

Die Antwort ist denkbar einfach. Ich habe zwei wesentliche Rollen: 

Ich habe als Unternehmer einen Job zu erfüllen. Ich bin derjenige, der für die Interessen und Bedürfnisse des Unternehmens als Organisation einzutreten hat. Und ein Unternehmen hat den Zweck (siehe Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer), seinen Kunden einen Nutzen zu bieten. Damit ergibt sich als erste Frage: Wie kann ich meinen Kunden unter diesen veränderten Bedingungen helfen? Für manche (vor allem die mit wenig Kontakt zu Menschen) dürfte sich dabei nicht viel ändern. Für manche anderen (z.B. Messebetreiber) hingegen schon.

Und als zweite Frage: Wie kann ich sicherstellen, dass mein Unternehmen das in Zukunft nicht nur weiterhin kann, sondern im Idealfall sogar besser als bisher? Das heißt, ich muss mich ernsthaft mit der neuen Situation auseinandersetzen. (Siehe dazu auch E-Book Finanzen)

Diese Sichtweise fokussiert mein Denken und sorgt dafür, dass ich nicht beginne, mich um mich selbst zu drehen. Ängste verschwinden, weil ich einen Job zu erledigen habe. Aus diesem Grund habe ich zum Beispiel diesen Blog ins Leben gerufen: Meinen Kunden bei ihren neuen Bedürfnissen einen Nutzen zu bieten.

Ich habe als Führender einen Job zu erfüllen. Menschen sind naturgemäß in solchen Situationen verunsichert. Mitarbeiter, Kunden, Banken, Politiker, wer auch immer. Sind Menschen verunsichert, treffen sie entweder schlechte Entscheidungen oder gar keine Entscheidungen. Beides ist wenig hilfreich in schwierigen Situationen. Als Führender ist deine Aufgabe, den Menschen Sicherheit zu geben.

Das machst du nicht, indem du dich den Tatsachen nicht stellst. Ein Freund aus dem Iran erzählte mir, wie ein sehr hoher Geistlicher im Fernsehen(!) sagte, dass man nur die Hand ans Herz zu halten und einen bestimmten geistlichen Spruch rezitieren müsse, und dann würde man das Virus nicht bekommen. Hat sich der iranische Gesundheitsminister wohl nicht zu Herzen genommen, denn zwei Tage später war er krank. Aber Ironie beiseite: wer würde solchen Führenden noch freiwillig folgen? Und wer das Herumstolpern und Beschwichtigen unserer Politiker (und die Beschwerden von Ärzten, die keine Tests haben und sich Schutzkleidung bei Amazon bestellen müssen) in den letzten Tagen erlebt hat, hat sicher auch starke Zweifel, ob er sich auf sie verlassen kann.

Unser Job als Führender ist, uns intensiver damit zu beschäftigen als andere, weiter zu sehen als andere und mögliche Konsequenzen bereits zu kennen und zu wissen, wie wir darauf antworten werden. Teile diese Sicht mit den Menschen, die du führst und tu nicht so, als ob sie blöd wären! Das sind sie nicht! Wenn Kurzarbeit droht, dann sag, ab wann und mit welcher Wahrscheinlichkeit das eintritt. Und vor allem: was ihr gemeinsam(!) tun könnt, um das zu vermeiden. Beschreibe die Situation realistisch und gib ein Ziel vor. Mache auch deutlich, dass du über den Worst Case nachdenkst, auch wenn du glaubst, dass er nur zu 5% eintreten wird. Menschen folgen Menschen, die einen Plan haben. Und hey, wenn dann der Worst Case nicht eintritt, dann macht ihr zusammen eine Party und es bleibt die Gewissheit, dass du auch dafür einen Plan gehabt hättest.

Dein Job als Führender ist, das Vertrauen der Menschen nicht zu enttäuschen. Du musst dich also um ihr Wohlergehen kümmern. Heißt in dieser Situation: mindestens häufige Desinfektion von Dingen, die in der Firma gemeinsam berührt werden (Türklinken, Toiletten…), vielleicht aber auch Heimarbeit und viele weitere Maßnahmen.

OK, Du hast also einen Job zu erfüllen. Und diese Aufgabe hilft dir, deine Ängste nicht ins Uferlose anwachsen zu lassen. 

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