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Coronavirus - Praxisratgeber für Unternehmer

Zusammenarbeit mit chinesischen Lieferanten

Ein Erfahrungsbericht unseres Coaches Mathias Blanke zeigt persönliche Eindrücke aus der Zusammenarbeit seines Unternehmens eSpring mit chinesichen Lieferanten:

 

Rückkehr zur Normalität?

Mit einer Vielzahl an Lieferanten haben wir einen guten Einblick in die chinesische Produktionslandschaft. Die chinesischen Lieferanten kommen in den letzten 2 Wochen immer mehr zu einer Normalität zurück. Manche haben noch Personal- und/oder Liquiditätsengpässe. Beides wird jedoch, so unser Eindruck, aktuell zunehmend gelöst. Natürlich gibt es Ausnahmen. Doch im Großen und Ganzen trifft das zu. Darüber hinaus gibt es jedoch 2 Abhängigkeiten die nicht direkt im Einflussbereich der Produktionsbetriebe liegen:

  1. Verfügbarkeiten am Rohstoffmarkt
  2. Logistik

Im Bereich der Logistik stapeln sich laut Aussagen der Logistiker aktuell 7 mio (!) Container die noch nicht verladen worden sind. Sprich: es fehlen leere Container. Das führt dazu das neu produzierte Ware nicht verladen wird. Ein Problem das eigentlich auf chinesischer Seite jedoch perspektivisch gelöst werden kann. Durch den insgesamt professionellen Umgang unterm Strich in China (siehe Rückgang der Zahlen), sind unsere Sorgen in Bezug auf China perspektivisch überschaubar. Viele größere Sorgen sollte man sich in Sachen Warenverfügbarkeit über die Logistik machen. Wenn die Ware durch die zunehmend schwächelnde europäische logistische Infrastruktur nicht verladen wird oder nicht zum Endkunden ausgeliefert werden kann, ergibt sich hier ein viel größeres Problem in der Lieferkette in den nächsten Wochen und Monaten. Schon jetzt werden deutliche „Corona-Zuschläge“ von allen Logistikern verlangt.
 

Meine Handlungsempfehlung unterm Strich:

  • Falls einzelne Lieferanten nicht liefern können, nach Alternativen suchen. Viele Produktionsunternehmen sind in den letzten Tagen recht schnell wieder „aufgestanden“. Ggf. trifft das nicht auf alle Branchen zu (Stichwort Rohstoffverfügbarkeit)
  • Falls es die Kalkulation zulässt: auf Luftfracht ausweichen
  • Im B2C-Bereich falls möglich: Verkaufspreise erhöhen und dadurch die Reichweite des Lagerbestands erhöhen
Ruhig bleiben. Wettbewerber haben die gleichen Probleme sofern die Ware aus China kommt

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