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Der blaue Ozean als Strategie

Kim W. Chan,Mauborgne Renée, Der blaue Ozean als Strategie
  • Kategorie(n): Strategie
  • Autor: Kim W. Chan,Mauborgne Renée
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
  • ISBN: 3446402179
  • Preis: EUR 24,00
  • Bewertung:
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StefanMerath | 22. März 2006

Interessanter Ansatz, neue Geschäftsfelder systematisch zu erkennen und zu erobern. Wichtig wird das Buch nicht in erster Linie durch die Erkenntnis, dass dies auf Nutzeninnovationen (statt auf technologischen Innovationen) aufbauen muss - diese Erkenntnis ist z.B. mit der engpasskonzentrierten Strategie schon über 30 Jahre alt. Die Behauptung im Buch, dass es sich dabei um etwas Neues handeln würde, ist schlicht falsch.

Interessant ist vielmehr die neue dahinter stehende Systematik, solche Felder zu erkennen. Auch wenn das Konzept der strategischen Profile ebenfalls alles andere als neu ist, wirkt vor allem der Prozess der Herausarbietung der Wettbewerbsfaktoren und die Art der Visualisierung Wunder.

Wirklich interessant ist auch die Methodik, solche Strategien auch gegen die Widerstände in den eigenen Organisationen durchzusetzen. Gerade daran scheitern ja viele, wenn nicht die meisten Strategien: auf dem Papier sieht es gut aus, aber das mittlere Management oder die Mitarbeiter verweigern sich einfach, weil Ängste um den Arbeitsplatz o.ä. blockierend wirken.

Hier setzen die Autoren beim sogenannten "gerechten Prozess" an, der bei Mitarbeitern eine weit größere Akzeptanz erzeugt als einfaches Durchdrücken. Die Idee dahinter ist, dass man bei Justizfällen herausgefunden hat, dass die Leute vor allem dann in das Rechtssystem vertrauen, wenn das Prozessverfahren als gerecht empfunden wird - unabhängig vom Urteil. Dies wird auf strategische Änderungen in Unternehmen übertragen und basiert laut den Autoren auf den drei Prinzipien: Einbeziehung, Erklärung und Eindeutigkeit der Erwartungen.

Auch wenn, wie so oft in amerikanischen Büchern, die Beispiele vor allem aus Großunternehmen kommen, so läßt sich doch einiges übertragen. Auch bietet der andere methodische Ansatz bei ähnlicher theoretischer Grundlage wie die EKS Möglichkeiten, für die, die mit der EKS stecken geblieben sind (und das sind auch nicht gerade wenige), doch noch weiter zu kommen.

Fazit: Interessantes Konzept vor allem aufgrund der Methodik.

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