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Stefans persönlicher Bücherschrank

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Meine Buchtipps

Gelesen und rezensiert von
Stefan Merath
| 20.07.2016 |
König, Krieger, Magier, Liebhaber. Die Stärken des Mannes.

König, Krieger, Magier, Liebhaber. Die Stärken des Mannes.

Kategorie(n)
Persönlichkeit
Autor
Gillette Douglas, Moore Robert
Preis

135,00 €

ISBN
3466342856

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen: Die wirksamste Form der Kommunikation ist Storytelling. Und wirklich funktionierende Storys – das können nun wieder die wenigsten – arbeiten mit Archetypen. Neben den 4 genannten Archetypen, die auf C. G. Jung basieren, gibt es natürlich auch noch weitere wie den Narr, den Dieb, den Mentor, den Rebell usw. Jeder dieser Archetypen ist in jedem von uns angelegt, aber meist sind nur ein oder zwei davon richtig ausgeprägt.

Nun gibt es heute Typisierungen wie Sand am mehr: HDI, DISG, Eneagramm, Spiral Dynamics, Limbic usw. Diese sind auch mehr oder weniger aussagekräftig. Nur haben sie zwei Haken:

1. Man versteht diese Modelle nur, wenn man die zugehörige Theorie dahinter kennt.
2. Diese Modelle sind ziemlich abstrakt und das wird nur unwesentlich besser, wenn man den einzelnen Typen Farben (rot, grün, blau, gelb) zuordnet: Hans-Georg Häusel sagt, dass unser Gehirn kotzt, sobald es abstrakt wird. Und wenn ich ehrlich bin, geht es mir bei diesen ganzen Typisierungen auch so.

Archetypen sind anders. Es entstehen sofort Bilder in unserem Kopf. Rede ich vom König, dann fallen uns sofort Artus, Richard Löwenherz, Cäsar und andere ein. Ich brauche dazu nichts mehr zu erklären und die Bilder entfalten beim Zuhörer emotionale Kraft. Aber es geht noch weiter: Jeder ist bis zu einem bestimmten Grad König oder Narr oder Magier. Es gibt zu jedem dieser Archetpyen unreife Vorstufen (z.B. den Hochstuhl-König: zweijährige Kinder, die glauben, von ihrem Hochstuhl die ganze Familie dirigieren zu können) und die Schattenseiten (beim König z.B. den gewalttätigen Tyrannen bzw. in Negierung der Macht den Schwächling). Genaugenommen liegt also jedem der Archetypen eine ganze Entwicklungstheorie und eine komplexe Bilderwelt zugrunde, die wir alle intuitiv verstehen. Einfach, weil wir es in uns haben.

Im Buch, das eigentlich vor allem für Männer gedacht ist (aber 87% unserer Zielgruppe sind auch Männer), geht es nun darum, die vier Archetypen König, Krieger, Magier und Liebhaber in sich zur Vollendung zu entwickeln. Und wenn ich mir nun einen Unternehmer anschaue, dann braucht er auch genau die Entwicklung dieser 4 Archetypen – die Entwicklung anderer Archetypen wie Narr, Dieb oder Rebell ist für einen Unternehmer nun nicht so notwendig 😉

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