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Stefans persönlicher Bücherschrank

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Gelesen und rezensiert von
Stefan Merath
| 10.07.2015 |
The Virgin Way: Wie ich das Thema Führung sehe

The Virgin Way. Wie ich das Thema Führung sehe.

Kategorie(n)
Team und Führung
Autor
Branson Richard
Preis

19,99 €

ISBN
3864702453

Alle Bücher von Richard Branson sind aus seiner sehr subjektiven Sicht geschrieben und er erzählt viele Geschichten. Da Richard Branson ein wirklich außergewöhnlicher Unternehmer ist (wieso sonst hätte ich in im März 2014 zu Light the Fire nach Hamburg geholt?), sind auch seine Geschichten oft außergewöhnlich.

Manche seiner Empfehlungen mögen im ersten Moment merkwürdig erscheinen. So hatte er nie ein Büro in einem seiner Unternehmen. Aber das hat Konsequenzen: Er konnte sich nie hinter einem Schreibtisch verkriechen. Der Kontakt mit den Kunden und Mitarbeitern war viel intensiver. Und wenn er selbst etwas arbeiten musste, machte er es zuhause und war da dann völlig ungestört. Zudem führt dies eher dazu, gleich von Anfang an am statt im Unternehmen zu arbeiten.

Dann, ich konnte ihn in Hamburg als sehr ruhigen Menschen kennenlernen, betont er von Anfang an die Kunst des Zuhörens! Die meisten Unternehmer/Manager reden viel mehr als die Mitarbeiter. Er hört zu und schreibt alles in seinen Notizbüchern auf, von denen er mittlerweile Hunderte hat. (Ganz bewusst übrigens nicht elektronisch, da dies eher vom Zuhören ablenkt).

Auch wenn das Buch in die vier Hauptteile 1) Zuhören, 2) Lernen, 3) Lachen, 4) Führen eingeteilt ist, so ist diese Einteilung eher eine lockere Klammer für seine Geschichten. Die meisten davon sind ziemlich lehrreich – auch (und gerade) für Unternehmer, die vom Typus her anders sind.

Da sich in dem Buch viele Geschichten wiederfinden, die er auch schon in seinen anderen Büchern aufgeschrieben hat, ist es für die Leser seiner anderen Bücher (außer natürlich den eingefleischten Fans) nicht so sehr zu empfehlen. Zudem handelt es sich eigentlich nicht wirklich um ein Führungsbuch, sondern um eine Ansammlung von Gedanken zum Unternehmersein insgesamt. Wenn Richard Branson z.B. beschreibt, wie ihn der CEO von British Airways mal Pirat genannt hat und er daraufhin als Pirat verkleidet eine riesige BA-Concorde am Eingang von Heathrow mit dem Virgin-Logo versah und kaperte, dann ist das witzig, aber vor allem eine Positionierungs- und PR- und weniger eine Führungsmaßnahme.

Fazit: Weniger ein Führungsbuch, aber vor allem für die, die noch nie ein Buch von Richard Branson gelesen haben, zu empfehlen.

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