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Unternehmercoach-Blog

Warum die Inflation noch immer unterschätzt wird

Natürlich wird die Ukraine weiter eine Rolle spielen und natürlich ist es möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich, dass die Öl- und Gaslieferungen aus Russland eingestellt werden. Ich persönlich würde es sogar für richtig halten, den Druck jetzt sofort maximal zu erhöhen und damit das Morden abzukürzen. Aber die Zauderer in Berlin, die aktuell eher eine 360-Grad-Zeitenwende hinlegen, werden das zumindest freiwillig nicht tun…

Aber die größere Herausforderung als kurzfristig steigende Energiekosten sind die Corona-Entwicklungen in China. Beim 20. Parteitag im November will sich Xi Jinping für weitere 5 Jahre, besser auf Lebenszeit wählen lassen. Da MUSS es Erfolge geben. Und deshalb DARF Corona da nicht stattfinden. Dies ist der Grund, warum aktuell selbst Shanghai in den Lockdown muss. Ganz offensichtlich ist Omikron (auch im Verbund mit den chinesischen Impfstoffen) durch Lockdowns aber kaum mehr einzuhegen. Aus rein wirtschaftlicher Perspektive ist dies deutlich dramatischer als die Entwicklungen in der Ukraine.

Das führt uns in die Situation, die ich schon zwei Mal beschrieben habe ("Was man angesichts steigender Corona zahlen tun sollte" (26.8.21) oder "Warum die Inflation kein vorübergehendes Phänomen ist und was das für uns Unternehmer bedeutet" (8.2.22)): Die Zero-Covid-Politik in China MUSS bis November aus politischen Gründen aufrechterhalten werden und sie KANN aus biologischen Gründen nicht mehr funktionieren. Dies führt zwingend zu einer noch dramatischeren Unterbrechung von Lieferketten als alles, was wir bisher gesehen haben.

Die schlichte Konsequenz: alles wird noch deutlich teurer. Wirtschaftswissenschaftler gehen aktuell von 6% Inflation im Gesamtjahr aus. Das ist viel zu optimistisch! Ich rechne mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit einer niedrigen zweistelligen Inflationsrate. Und darauf müssen wir uns als Unternehmer vorbereiten! Wie? Vor allem mit einer guten Strategie! Bitte hier nachlesen!

Ach ja, ich werde immer wieder nach der Crash-Gefahr gefragt: Davon gehe ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus. Die Crash-Gefahr käme erst zeitlich versetzt, wenn die hochverschuldeten Länder ihre Schulden zu hohen Zinsen refinanzieren müssen und damit die Zinsbelastung in den Staatshaushalten auf Sicht von 3-10 Jahren deutlich steigen würde. Letztlich ist die entscheidende Frage also eher, wie lange die Inflationsrate so hoch bleibt. Liegen wir hier nur bei 2-3 Jahren, sehe ich die Crash-Gefahr als begrenzt an. Bleibt sie länger hoch, weil die Zentralbanken (wie meist) zu spät und zu lasch reagieren, steigt die Gefahr…

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