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Wie Du Deine Vision verwirklichst

Stefan Merath | 10. Oktober 2017

oder wie Du endlich in die Hufe kommst ;-)

Aktualisierte Version, Erstveröffentlichung am 22. Februar 2012

Du willst ein anderes Leben? Und Du willst das Leben von anderen verändern? Das nehme ich mal an, weil Du sonst überhaupt nicht Unternehmer geworden wärst. Würdest Du Dein Leben so weiterleben wollen, wie es ist, wärst Du Beamter geworden – statistisch machen Beamte alle 100 Jahre einen Verbesserungsvorschlag (also jeder 3 Beamte einen Vorschlag in seinem ganzen Arbeitsleben) ;-)

Dennoch hast Du oft das Gefühl, auf der Stelle zu treten und nicht voranzukommen. Zugleich ist da das Wissen darum, mehr erreichen oder bewirken zu können, das Fühlen einer irgendwie gearteten anderen Zukunft, einer Vision. Nur, wie kommt man von der Gegenwart zur Vision?

Klarheit

Die meisten Visionen können überhaupt nicht verwirklicht werden, weil sie nicht klar sind. "Wir wollen der beste Problemlöser für unsere Kunden werden" oder "Wir sind der Marktführer in unserem Segment" oder ähnliche "Visionen" haben oft nicht die geringste Chance auf Verwirklichung. Der Grund: Sie sind völlig verwaschen und unklar. Wie erkenne ich, dass ein Unternehmen der beste Problemlöser für seine Kunden ist? Wie messe ich das? Wie erkenne ich Fortschritte und wer sind eigentlich "unsere Kunden"?

Mein Vorschlag lautet dann immer: Mach eine Umfrage unter Deinen Kunden und finde raus, für welche Kunden Du bereits jetzt der beste Problemlöser bist. Schmeiß dann alle anderen Kunden raus und fertig: Vision verwirklicht ;-)

Oder die Marktführerschaft: Wie messe ich diese? Mehr als 50% Marktanteil? Mehr als doppelt so viel Marktanteil wie der Zweite? Was ist überhaupt der Markt und unser Segment? Und was habe ich davon, wenn ich als Kodak Marktführer bin und andere die Digitalkamera erfinden?

Noch so ein Klassiker ist "reich werden" oder "mehr Geld". Für die einen ist reich 50.000, für die anderen 50 Mia. Euro. Und mehr Geld? Diesen Leuten gibt man einfach einen Euro, dann haben sie mehr Geld als vorher. Dazu braucht man dann auch kein Coaching.

Egozentrisch

Aber immerhin sind Geldziele oft einfacher klarer zu machen als andere Ziele. Da kann ich nämlich klar benennen, dass ich in 10 Jahren 10 Mio. Gewinn machen will. 10 Mio. schaden auch schon mal nicht, wenn man jetzt nur 50.000 Gewinn macht. Das Ganze hat nur einen Haken: Wenn Geld die primäre Vision wird, dann findet man nicht so viele Leute, die einem bei der Verwirklichung der Vision helfen. Wieso sollte ich jemand anderem helfen, 10 Mio. Gewinn zu machen? Da gibt es meist sehr wenig Gründe für.

Und noch schlimmer: Wenn ich so sehr auf das Geld fokussiere, dann ziehe ich Leute an, die das auch tun. Zum Beispiel Kunden oder Mitarbeiter. Die Konsequenz: Die Mitarbeiter wollen mehr Gehalt und die Kunden wollen weniger bezahlen. Schlecht für meine Vision! Wenn Unternehmer zu mir kommen und sagen, dass die Kunden alles immer billiger haben wollen, dann steht dahinter beim Unternehmer immer als Hauptmotiv, dass er selbst mehr Geld will. Wie schon Anais Nin sagte: "Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist, sondern so wie wir sind." Unternehmer, die vor allem geben wollen, haben keine Probleme mit Kunden, die alles immer preiswerter wollen.

Visionen, die Menschen begeistern, sind eines nie: Egozentrisch! Gandhi, Martin Luther King, John F. Kennedy, Steve Jobs, Richard Branson, Henry Ford, Edison, Gottlieb Duttweiler... wollten und wollen die Welt verändern, nicht ihren Kontostand. Und dann finden sich Menschen, die daran mitwirken wollen. Und dann beginnt eine Vision Kraft zu entfalten.

Der Kern einer Vision wäre z.B. das Gesundheitssystem zu verändern. Daran würden bestimmt viele mitwirken wollen. Natürlich fehlt dem noch die Klarheit. Das Gesundheitssystem "verändern" wollen irgendwie alle, nur halt jeder in eine andere Richtung. Interessanter wird es, wenn ich die Sache konkreter mache. Z.B. indem ich das (angeblich) alte chinesische System aufgreife, in dem der Dorfarzt nur von den Gesunden bezahlt wird – beim Kranken hat er ja versagt; wieso sollte er also Geld von ihm bekommen? Damit würde sich die Denkweise von Ärzten um 180 Grad drehen. Und wenn ich dann noch eine geschäftliche Idee habe, wie ich das in die Wirklichkeit bringen will, z.B. in Form irgendeiner Krankenversicherung o.ä., dann wird das Ganze für Menschen anziehender und klarer.

Oft ist eine Vision am Anfang nur ein unklares Gefühl. Wie kommt man vom einen zum anderen? Einer der Schlüssel ist mal wieder Storytelling! Erzähle einfach verschiedene Geschichten, wie es sein könnte, wenn Deine Vision verwirklicht wäre. Geschichten sind zwingend konkret. Versetz Dich einfach in bestimmte Situationen! Im Gesundheitsbeispiel: Was passiert in Deinem Gesundheitssystem der Zukunft, wenn ich mir ein Bein breche oder Grippe habe? Wer forscht nach neuen Heilmethoden? Wie machen die das? Wer zahlt wann, was und wie viel? Wer hilft mir wie, wenn ich einfach gesünder leben will? Stell Dir einfach Dutzende oder Hunderte Fragen dazu. Dann entsteht ein Bild und dieses Bild ermöglicht Dir, den Kern klar herauszuarbeiten und zu formulieren.

Kraftvoll

Dann braucht eine Vision Kraft und Power. Das hat etwas mit der Größe des Ziels zu tun, aber vor allem auch mit der Intensität, die DU dieser Vision verleihst. In der amerikanischen Verfassung steht was von Freiheit und Abschaffung der Sklaverei. Für viele Menschen ist das irgendwelches juristische Zeug von vor 150 oder 200 Jahren. Für Martin Luther King hatte es hingegen eine riesige Bedeutung und er konnte deshalb andere anstecken.

Die Bedeutung entsteht durch die eigene Geschichte und die Interpretation derselben. Wenn ich einfach sage, dass ich gerne das Gesundheitssystem verändern würde, dann ist das ganz nett und trifft den Zeitgeist. Aber Kraft hat das keine! Wenn ich hingegen selbst 10 Jahre lang mit einer Fehldiagnose durch das System geschleust und fast zu Tode behandelt worden bin, dann bekommt das eine ganz andere Bedeutung! Aus diesem Grund ist eine Vision nahezu immer mit einer starken persönlichen Geschichte und dem darin liegenden Grundmotiv verbunden. Aus diesem Grund sind Visionen, die im Team entwickelt wurden, fast immer kraftlos! Weil sie nämlich von den persönlichen Geschichten, die erst den Treibstoff liefern abstrahieren und verallgemeinern.

Unterstützer

Das heißt nicht, dass ich die Vision dann alleine ins Leben bringen muss. Ganz im Gegenteil! Eine der ersten und wichtigsten Aktivitäten ist es, (hochkarätige) Unterstützer für die Vision zu finden. Ich habe vor kurzem die autorisierte Biographie von Steve Jobs und Onward von Howard Schultz gelesen. In beiden wird ein Turnaround beschrieben (Apple 1997/98, Starbucks 2008). In beiden Fällen begannen die Unternehmer mit der Stärkung der emotionalen Vision und fuhren dann fort, indem sie sich einen Unterstützerkreis schufen.

Das kann nicht genug betont werden! Die meisten Unternehmer, die ich kenne, sind in gewisser Weise zumindest unternehmerisch Eigenbrötler. Sie sind in der Führung ihres Ladens einsam. Das ist angesichts der Geschichte der meisten Unternehmer nicht verwunderlich: Am Anfang raten einem alle von der Gründung ab, dann traut einem niemand die Führung zu, dann wissen es alle besser und am Schluss wollen alle sowieso schon immer unterstützt haben. Solche Bedenkenträger und Mitläufer kann man natürlich nicht als Unterstützer gebrauchen. Es geht um Leute, die selbst schon mal was hin bekommen haben.

Die findet man, indem man viel über seine Vision spricht. Manchen geht man damit auf den Geist. das ist gut! Manche werden davon angezogen. Diese kommen in die Auswahl. Man kann es sich natürlich auch einfacher machen, indem man sich aktiv in ein Umfeld begibt, in dem Unternehmer mit einer ähnlichen Philosophie sind (also im Falle meiner Leser z.B. Forum im Rahmen der Coachingbriefe, Unternehmertage, Braintrusts oder Unternehmerstars).

Aufräumen

Aber bis zu diesem Punkt ist alles noch Traum. Viele beginnen, jetzt einen Plan zu machen. Das klingt gut, führt aber nur selten zum Erfolg! Die Sache ist die: Es werden irgendwelche Ablenkungen und irgendwelches anderes Zeug dazwischen kommen. Immer! Dann hat man ja auch noch seine jetzige Firma am Laufen zu halten. Und ein Privatleben hat man auch noch. Und ein bisschen Sport sollte auch noch sein.

Um die Vision in die Wirklichkeit zu bringen, gilt es, der Vision ein Datum zu geben und alles, was man jetzt aktuell macht, auf den Prüfstand zu stellen. Wirklich alles! Das Ziel ist, zu identifizieren, was man NICHT mehr tun will und was einem NICHT hilft, dieser Vision näher zu kommen. Ich nannte vorher Steve Jobs und Howard Schultz als Beispiel. Was sie in ihren Turnarounds als nächstes gemacht haben, war nicht(!) Kosten reduzieren, Pläne machen oder neue Produkte einführen. Beide räumten als nächstes auf! Sie schufen sich und ihren Mitarbeitern Freiraum für das, was dann kommen sollte.

Aufräumen in diesem Sinne hat etwas Radikales! Steve Jobs reduzierte zwei Dutzend Produkte (von denen die meisten eine schwarze Null produzierten) auf gerade einmal vier Produkte. Howard Schultz reduzierte das Randgeschäft, indem keine Plüschtiere und keine warmen Sandwiches (mit unangenehm riechendem zerlaufenen Käse) mehr verkauft wurden – beides durchaus Produkte, die einen Deckungsbeitrag lieferten. Oder Roland Kamm warf bei Kärcher in den 70er Jahren alles raus außer Hochdruckreiniger (also sämtliche Grabeinfassungen, Katamaranrümpfe, Wasserkocher und was es sonst noch so gab – insgesamt 300 Produkte!). Das muss man sich mal vorstellen! 300 Produkte auf 1 Produkt zusammenstreichen!

Aber der Punkt ist: Alles das, was diese Unternehmer weggeschnitten haben, passte nicht zur Vision! Nun ist es leider so, dass die meisten Unternehmer an dem festhalten, was sie tun. Oder von 20 Produkten nur eines rauswerfen. Und damit halten sie an der Vergangenheit fest und haben keine Hände für die Zukunft frei.

Die Verwirklichung einer Vision beginnt mit dem Mut, sich vom Zustand der Nicht-Vision, von der Vergangenheit konsequent zu verabschieden. Commitment zur Vision ist nicht nur die Selbstverpflichtung, alles zu tun, um die Vision zu verwirklichen, sondern auch alles zu lassen, was nicht zur Verwirklichung der Vision beiträgt. Und zwar jetzt und radikal!

Die Frage, nach dem, was Du (als Person und in Deinem Unternehmen) nicht mehr tun willst, ist so gesehen, eine der kraftvollsten Fragen überhaupt. Nur so sind wirkliche Quantensprünge möglich und nur so hat Deine Vision auch nur eine geringe Chance auf Verwirklichung. Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!


Kommentare

Hallo Daniel,

ich freue mich auf Deine Teilnahme und bin mir sicher, dass Du bei beiden Veranstaltungen ein ganzes Stück weiter kommen und vor allem viele interessante Unternehmer, die in einer ähnlichen Situation kennen lernen wirst.

Liebe Grüße
Hallo Stefan

die Ansätze habe ich mittlerweile verstanden. (Habe "den Weg zum erfolgreichen Unternehmer" soeben gelesen und bin an "Neurostrategie" dran)
Ich habe ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitern und bin bis vor 2 Jahren auch gut vorwärts gekommen. Seid diesem Zeitpunkt ist nun jedoch Stillstand angesagt und nach Deinen Hinweisen zu urteilen habe ich auch begriffen warum dies so ist. (Fachkraft, Manager aber nicht Unternehmer)
Eine klare Vision fehlt mir momentan auch noch (es mischen da zuviele Leute mit), ich muss vom "Treiben lassen" wegkommen und das Boot wieder aktiv lenken.

Ich hoffe ich kann mir die nötigen Impulse beim Seminar in Iserlohn abholen.

Auch denke ich, an den Unternehmertagen in Mainz von den Erfahrungen von anderen Unternehmern lernen zu können.

Gruss Daniel
Hallo Christian,

das ist mit so einer kurzen Beschreibung kaum zu beantworten. Am besten, Du stellst über den Link "Coaching" oben unverbindlich eine Anfrage. Einer unserer Coaches wird sich dann (ohne Kosten) für ein kurzes Gespräch bei Dir melden und kann Dir sicher ein oder zwei Tipps geben.

Liebe Grüße
Hallo Stefan,

bin seit 2008 selbständiger Taxiunternehmer,damals mit grossen Erwartungen und Visionen,zuerst mit 2Neuen Autos angefangen, 6monate später auf 8 gebrauchte Autos erhöht,dann kam die realität, zahlreiche Unfälle, Chauffeure zahlten nicht, schulden mir immer noch Geld, ich tat mir sehr schwer über die runden zu kommen regelmässig alle ausgaben + kreditraten zurück zu zahlen, seit 2 Jahren reduziere ich die Autos,es wurde aber nicht besser, die autos sind jetzt noch älter und der Kontostand erhöht sich im Minus Bereich statt die Schulden und Kredit auf Null zu bringen.In die letzten Jahre habe ich sehr viel an Werkstattsausgaben für die gebrauchten Autos ausgegeben konnte mir locker 1 oder 2 neue Autos kaufen. Ich fühle mich wie in einem Teufelskreis. Ich versuche von den schlechten Erfahrungen und Entscheidungen zu lernen und später nicht zu wiederholen, da ich Ohne viel Erfahrung ins Selbständig sein gekommen bin, voll ins kalte Wasser gesprungen. Möchte weiterhin als Unternehmer tätig sein aber erfolgreicher, und das schlimmste ist, dass meine Chauffeure mehr verdienen konnten als ich obwohl ich die ganze Verantwortung und Investition aufbringen musste zudem noch Krankenkasse und Finanzamtsausgaben! Hättest du vielleicht ein Tipp für mich??

Recht herzlichen Dank!
Lieber Robert,

um Dir einen konkreten Tipp geben zu können, kenne ich Deine Situation nicht gut genug.

Ich kann Dir nur sagen, was ich da machen würde: Zuerst einmal einen guten Insolvenzanwalt nehmen, der ausschließlich auf Insolvenzen spezialisiert ist und versuchen, einen Vergleich zu schließen.

Dann das Timing steuern: Falls es eine GmbH war, dann erfolgt die Durchgriffshaftung erst später und ich könnte mir während dieser Galgenfrist was Neues aufbauen - als Angestellter geht das nicht. Falls es keine GmbH war und keine Vergleiche möglich wären, dann würde ich längerfristige Zahlungsziele (2 Jahre aufwärts) vereinbaren - die Alternative Insolvenz ist für die meisten Gläubiger schlechter. In der Zwischenzeit würde ich was Neues aufbauen.

Die Frage ist also immer - egal wie die Ausgangssituation ist: "Wie kann ich meine Vision schnellstmöglich verwirklichen?" und in Deinem Fall "Wie kann ich meine Rahmenbedingungen so neugestalten, dass sie mich an der Verwirklichung nicht hindern oder sie mich sogar darin fördern?"

Liebe Grüße
Hallo Dominik,

meine Antwort ist vermutlich nicht die, die Du erwartest: Du stellst die falsche Frage!

Was kannst Du auf Deine Frage "Bin ich gut genug...?" für eine Antwort bekommen? Ein Nein? Das willst Du nicht hören? Ein Ja? Aber wie will das jemand anders und sei es noch so ein toller Experte beurteilen? Ein vielleicht? Das gibt Dir auch nicht das, was Du suchst. Egal wie die Antwort ausfällt: entweder ist sie negativ oder sie räumt Deine Zweifel nicht aus. Und mit Zweifeln wirst Du nie gut genug werden...

Eine klügere Frage wäre: "Wie kann ich gut genug werden?". Da wird Dein Gehirn produktive Antworten erzeugen und Du kommst aus dem Unsicherheitskreislauf heraus.

Aber die Frage ist auch dann noch nicht optimal, denn, was heißt eigentlich "gut genug"? Wenn man die Latte hier hoch hängt, dann beginnt man nie. Und wenn man sie niedrig hängt, braucht man die Frage nicht.

Letztlich ist es so: Das einzige realistische Feedback gibt Dir die Realität. Indem Du einfach beginnst zu handeln. Dann werden einige Dinge funktionieren. Da freust Du Dich dann :-) Und einige Dinge werden nicht funktionieren und weh tun. Daran lernst Du. Und egal, was auch immer passiert: Durch das einzig relevante Feedback, die Realität, bekommst Du Sicherheit. Deshalb ist der Sprung in die Unsicherheit letztlich der schnellste Weg zur Sicherheit.

Liebe Grüße
Hallo Stefan,

ich bin 27, war in der Baubranche selbständig (das war nichts für mich), habe dann studiert und bin Ende diesen Monats mit meinem Studium als "Medienwirt (FH)" fertig - mit dem Wissen, dass ich wieder selbständiger Unternehmer sein will. Meine Frage zu Visionen:

Ich habe Visionen (und auch Lebensträume) und stelle mir immer wieder diese eine Frage: Bin ich gut genug (fachlich), um meine Visionen umzusetzen???
Wie kann ich dazu ein realistisches/objektives Feedback dazu bekommen?

Ich freue mich auf Deine Antwort!

Liebe Grüße
Dominik
Hallo Stefan,
meine Selbstständigkeit scheiterte und mehrere Klagen sind noch anhängig. Meine Berater sagten damals, dass die Bedürfnisse der Kunden mit unserem Produktportfolio nicht erfüllt werden. Um die Altlasten zu tilgen (Entschuldung) habe ich eine Angestelltentätigkeit aufgenommen. Andernfalls droht erst recht die private Insolvenz. Als Angestellter bin ich nicht glücklich und möchte definitiv Unternehmer sein!
Ich habe bereits eine Vision für ein neues Unternehmen, die ich unbedingt mit einem Partner/Investor umsetzen möchte.
Welche Vorgehensweise ist hier sinnvoll? Den Job kündigen und die private Insolvenz risikieren und wie du schreibst die Vision konsequent umsetzen. Oder erstmal abwarten, bis die Altlasten erledigt sind und dann mit voller Kraft voraus?
Ich danke Dir und viele Grüße, Robert.
Hallo Leo,

das ist eine Frage, ob das eine von vielen Visionen ist oder ob es DIE eine Vision ist. Im ersten Fall: Die Vision aufschreiben und vielleicht findet das Unterbewusstsein einen Weg, diese Vision mit dem, was man jetzt macht, zusammen zu führen. Aber KEINE Zeit und Energie drauf verschwenden: Es gibt so vieles, was man im Leben nicht machen kann - schlicht, weil es endlich ist. Deshalb den Fokus auf die Dinge, die man tun kann und da Ergebnisse produzieren!

Im zweiten Fall: Einen schnellen(!) Weg finden, wie man das aktuelle Geschäft los wird und sich seiner Herzensangelegenheit widmen.

Liebe Grüße
Alles richtig. Was macht man eigentlich mit den Visionen, die man hat - die aber leider nicht ins aktuelle Geschäftskonzept passen? ("alles schön und gut, aber bloss nicht verzetteln - das wäre ja ein völlig anderer Kundenkreis").
Irgendwie schade drum, die verfallen zu lassen.

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